Marco Polo Reisen - Reise ohne Gruppe - Individuell

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Reise ohne Gruppe - Individuell

Reisesicherheit

Ägypten: Schweres Busunglück bei Kairo

Bei der Kollision eines Reisebusses mit einem entgegenkommenden Lkw sind am Nachmittag des 24. Februar im östlich von Kairo an der Verbindungsstrecke zwischen Kairo und Ismailiya gelegenen Shorouk mehrere Businsassen ums Leben gekommen. Zahlreiche weitere Personen wurden verletzt. Bei den Unfallopfern handelte es sich lokalen Medienberichten zufolge um Ägypter.

Nähere Informationen zum Unfallhergang liegen bisher noch nicht vor.

Aktuell reisen Gäste einer Reisegruppe von uns in Kairo. Allen unseren Gästen geht es gut, es befanden sich keine Gäste im Unglücksbus.

Stand: 24. Februar 2020

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Iran: Zahlreiche Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus

Im Iran ist es in den letzten Tagen zu einer deutlichen Ausbreitung des Corona-Virus gekommen. Aktuellen Informationen der Weltgesundheitsorganisation WHO zufolge ist die Zahl der bestätigten Infektionsfälle auf über 40 angestiegen, mindestens acht Personen sind an der Krankheit gestorben. Um eine weitere Verbreitung der Krankheit im Land zu verhindern, fordern die iranischen Behörden seit einigen Tagen dazu auf, geplante Reisen nach Teheran, Qom und in weitere Städte abzusagen oder zu verschieben.

In Reaktion auf das verstärkte Auftreten des Virus haben weitere Fluggesellschaften ihre Flüge in den Iran eingestellt. Einige Airlines wie die Lufthansa hatten in Reaktion auf den Abschuss einer ukrainischen Passagiermaschine am 8. Januar bereits im Januar mit einer vorübergehenden Einstellung ihrer Flüge reagiert. Zusätzlich haben nun Nachbarstaaten wie Armenien ihre Landgrenzen zum Iran geschlossen.  

Unabhängig von der Ausbreitung des Corona-Virus ist auch die innenpolitische Situation im Iran weiterhin sehr angespannt.

Zwar sind die befürchteten Proteste im Umfeld der Parlamentswahlen vom 21. Februar ausgeblieben, der deutliche Sieg reformfeindlicher Kräfte um den ehemaligen Bürgermeister von Teheran lässt jedoch auch auf politischer Ebene keine Entspannung der schwierigen Situation erwarten.

In seinem zuletzt am 23. Februar aktualisierten Sicherheitshinweis informiert das Auswärtige Amt über die Ausbreitung des Corona-Virus und über die politischen Ereignisse. Es fordert unverändert dazu auf, nicht notwendige - also auch touristische - Reisen in den Iran zu verschieben und zu prüfen, ob bereits begonnene Reisen wie geplant fortgesetzt werden sollen.

Aktuell reisen keine Gäste von uns im Iran. In Reaktion auf die Ereignisse in der ersten Januarhälfte haben wir alle unsere Iranreisen mit Abreise bis zum 1. April abgesagt.

Wir sehen vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse und der unverändert bestehenden Aufforderung des Auswärtigen Amtes, Reisen zu verschieben, keine Möglichkeit, im April geplante Reisen durchzuführen. Wir sehen uns daher gezwungen, alle Iranreisen mit Reisebeginn bis Ende April abzusagen. Betroffene Gäste informieren wir umgehend per Rundschreiben.

Weitere Iranreisen sind erst wieder ab Anfang September vorgesehen. Über die Durchführbarkeit dieser Reisen entscheiden wir jeweils bis zwei Monate vor Reisebeginn. 

Alle diese Gäste haben ein Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise.

Stand: 24. Februar 2020

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Italien: COVID-19 breitet sich insbesondere in Norditalien aus

In den letzten Tagen hat sich das neuartige Corona-Virus in Italien rasch ausgebreitet und zu einem sprunghaften Anstieg der Neuerkrankungen geführt. Aktuellen Informationen der italienischen Gesundheitsbehörden zufolge ist die Zahl der Infizierten bis zum 24. Februar morgens auf über 180 angestiegen, mittlerweile ist ein vierter Infizierter der Krankheit erlegen.

Besonders betroffen sind die norditalienischen Regionen Lombardei und Veneto. In den Provinzen Lodi und Padua haben die Behörden mehrere Gemeinden von der Außenwelt abgeriegelt. Großveranstaltungen wie Sportveranstaltungen und der Karneval von Venedig wurden abgesagt, Schulen und Universitäten in mehreren norditalienischen Regionen für eine Woche geschlossen. Ebenso wurden Besichtigungspunkte wie der Mailänder Dom für mehrere Tage für Besucher gesperrt.

Der internationale Zugverkehr Richtung Frankreich, Schweiz und Österreich funktioniert wieder uneingeschränkt, zwei am 23. Februar abends am Brenner angehaltene Eurocity-Züge konnten in der Nacht zum 24. Januar ihre Fahrt nach München fortsetzen.

In Reaktion auf die neue Lage hat das Auswärtige Amt am 23. Februar seinen Reisehinweis zu Italien aktualisiert. Es informiert über die Ausbreitung des Virus und fordert Reisende zur strikten Beachtung der Anordnungen der italienischen Behörden auf.

Aktuell reisen zahlreiche Gäste von uns in Italien, es geht ihnen gut. Die Gäste reisen auf Sizilien und in Rom. Bisher gibt es weder in Rom noch auf Sizilien Einschränkungen der Behörden.

Die nächste Italienreise beginnt am 26. Februar. Es handelt sich ebenfalls um eine Reise nach Sizilien. Am 1. März startet eine Reise nach Florenz, am 7. März beginnen je eine Reise nach Sizilien und Apulien.

Reisen nach Venetien sind wieder ab dem 22. März vorgesehen, Reisen in die Lombardei erst wieder im April.

Wir beobachten die weitere Lage-Entwicklung sehr aufmerksam. Sollte es zu behördlichen Einschränkungen in von uns besuchten Orten kommen, informieren wir umgehend und ergreifen alle erforderlichen Maßnahmen.

Es besteht derzeit kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Italienreisen. 

Stand: 24. Februar 2020

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Türkei: Erdbeben der Stärke 5,7 in der Osttürkei

Die Türkei ist am 23. Februar von einem Erdbeben der Stärke 5,7 erschüttert worden. Das Epizentrum des Bebens befand sich im Nordwesten Irans, nahe der Ortschaft Habash-e Olya. Nach Medienberichten kamen in der Provinz Van im Osten der Türkei mindestens sieben Personen ums Leben und mindestens fünf weitere wurden verletzt.

Aktuell reisen keine Gäste von uns in der Türkei. Die nächsten Reisen dorthin sind wieder ab Anfang April vorgesehen. In diesem Jahr bieten wir ausschließlich Reisen in die Westtürkei sowie nach Kappadokien an. Aufenthalte in der vom Beben besonders betroffenen osttürkischen Provinz Van sind aus grundlegenden Sicherheitsüberlegungen bereits seit einigen Jahren nicht geplant.

Es besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Reisen in die Türkei.

Stand: 24. Februar 2020

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Südsee: Samoa und zahlreiche weitere Staaten verschärfen Einreisebestimmungen

In Reaktion auf die weitere Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 haben zahlreiche Inselstaaten im Pazifikraum ihre Einreisebestimmungen verschärft: In einigen Staaten wie den Cookinseln gelten verschärfte Einreise- und Quarantänebestimmungen nur für Reisende aus China. Andere Staaten wie Nauru und Samoa haben deutlich weiterreichende Bestimmungen erlassen, die Einreiseverbote und Quarantänepflichten auch für Reisende aus anderen Ländern mit Covid-19-Fällen einschließen.

Vor diesem Hintergrund hat das Auswärtige Amt am 20. Februar auch seinen Reisehinweis zu Samoa aktualisiert. Es informiert über die aktuell geltenden Einreisebestimmungen: Diese sehen unter anderem vor, dass alle aus China sowie aus Hongkong, Taiwan, Japan, Südkorea, Thailand und Singapur Einreisenden vor Einreise in einer "14-tägigen Selbstquarantäne in einem COVID-19 freien Land bleiben müssen."

Aktuell reisen keine Gäste von uns in der Südsee. Die nächsten Gäste reisen am 1. März in die Südseeregion, die nächsten Einreisen nach Samoa sind am 27. März vorgesehen.

Die Gäste unserer "Weltreise" reisen am 1. März von Neuseeland nach Tahiti: Aufgrund der vor kurzem verschärften Einreisebestimmungen Tahitis benötigen diese Gäste vor Einreise eine wenige Tage zuvor ausgestellte ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung. Sie erhalten diese Bescheinigung vor Abflug nach Tahiti in Neuseeland. Die Arztbesuche sind bereits organisiert, alle Gäste sind informiert.

Die Gäste der Reise "Südsee - Inselparadiese" sollten am 27. März von Singapur kommend in Samoa einreisen. Aufgrund der seit dem 20. Februar  geltenden Vorschriften ist eine Einreise unserer Gäste in Samoa nicht möglich. Wir stehen derzeit in engem Kontakt mit unseren örtlichen Leistungspartnern und den Gesundheitsbehörden des Landes.

Sollten sich die Angaben des Reisehinweises tatsächlich auch für Reisende im Transit in Singapur bestätigen, können wir Samoa auf der Südseereise nicht besuchen. Da der mehrtägige Aufenthalt in Samoa aber ein wesentlicher Bestandteil unserer Reise ist, können wir die Reise nicht durchführen.

Wir recherchieren aktuell sorgfältig, prüfen alle vorliegenden Informationen und entscheiden am Montag, den 24. Februar, ob wir die Reise durchführen können oder absagen müssen.

Bis zu einer Entscheidung über Durchführung oder Absage unserer Südseereise gibt es kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Reisen in die Südsee.

Stand: 21. Februar 2020

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Kasachstan: Verschärfte Quarantänebestimmungen für Reisende aus Ländern mit COVID-19-Fällen

Nur wenige Tage nach Turkmenistan hat am 18. Februar auch Kasachstan seine präventiven Maßnahmen zur Verhinderung eines Imports des Corona-Virus SARS-CoV-2 verschärft: Seit dem 20. Februar werden Reisende, die in den zwei Wochen zuvor in der VR China waren, grundsätzlich in Krankenhäusern isoliert. Reisende aus Ländern, in denen es bisher mindestens zehn nachgewiesene Krankheitsfälle gab, werden zu einer medizinisch überwachten zweiwöchigen häuslichen Quarantäne gezwungen. 

Derzeit ist nicht bekannt, wie lange die Behörden diese Maßnahme fortsetzen werden. Sie hat in jedem Fall nur präventiven Charakter, denn laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO gibt es zum Stand 20. Februar auch in Kasachstan keinen bestätigten COVID-19-Fall.

In seinem am 19. Februar aktualisierten Reisehinweis zu Kasachstan informiert das Auswärtige Amt über diese neuen Quarantänebestimmungen und rät vor diesem Hintergrund dazu, nicht notwendige Reisen nach Kasachstan zu verschieben.

Aktuell reisen aus Gründen der saisonalen Nachfrage keine Gäste von uns in Zentralasien. Die nächsten Zentralasienreisen mit geplanten Aufenthalten in Kasachstan waren ab dem 3. April vorgesehen.

Vor dem Hintergrund dieser verschärfen Einreisebestimmungen werden wir bis zum 30. April auf alle geplanten Aufenthalte in Kasachstan verzichten. Da neben Kasachstan aktuell auch keine Aufenthalte in Turkmenistan möglich sind, sehen wir uns nun gezwungen, alle Zentralasien-Reisen mit Aufenthalten in diesen beiden Ländern abzusagen. Gebuchte Gäste informieren wir umgehend per Rundschreiben.

In Hinblick auf unsere ab dem 1. Mai beginnenden Reisen verfolgen wir aufmerksam, wie lange diese Maßnahmen der Gesundheitsbehörden fortgesetzt werden. Wir entscheiden jeweils bis spätestens einen Monat vor Abreise über Durchführung oder Absage dieser Reisen.

Stand: 20. Februar 2020

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Turkmenistan: Verschärfte Gesundheitskontrollen bei Einreise

Turkmenistan hat in den letzten Tagen seine Maßnahmen zur Verhinderung eines Imports des Corona-Virus SARS-CoV-2 deutlich verschärft: So müssen sich ausländische Reisende seit dem 9. Februar bei Einreise über einen der Flughäfen einer verschärften Gesundheitskontrolle, insbesondere einer Temperaturmessung, unterziehen. Bei Reisenden aus Deutschland und aus anderen Ländern, in denen es bereits Krankheitsfälle gab, kann auch ohne vorliegende Symptome eine Quarantäne angeordnet werden.

Derzeit ist nicht bekannt, wie lange die Behörden diese Maßnahme fortsetzen werden. Sie ist rein prophylaktisch, denn laut Übersicht der Weltgesundheitsorganisation WHO gibt es zum Stand 18. Februar weder in Turkmenistan noch in einem der anderen zentralasiatischen Staaten bestätigte COVID-19-Fälle.

In seinen am 13. und 17. Februar aktualisierten Reisehinweisen zu Turkmenistan informiert das Auswärtige Amt über diese verschärften Einreisebestimmungen. Um eine Quarantäne in Turkmenistan zu vermeiden, rät das Amt nun dazu, nicht notwendige Reisen nach Turkmenistan zu verschieben.

Aktuell reisen aus Gründen der saisonalen Nachfrage keine Gäste von uns in Turkmenistan. Die nächsten Zentralasienreisen mit geplanten Aufenthalten in Turkmenistan sind ab dem 3. April vorgesehen.

Vor dem Hintergrund dieser verschärfen Einreisebestimmungen werden wir ab sofort und bis zum 30. April auf alle geplanten Aufenthalte in Turkmenistan verzichten. Betroffene Zentralasienreisen routen wir so um, dass das geplante Reiseprogramm in Turkmenistan durch ein attraktives Alternativprogramm in Usbekistan ersetzt wird. Gebuchte Gäste informieren wir umgehend per Rundschreiben.

In Hinblick auf unsere ab dem 1. Mai beginnenden Reisen verfolgen wir aufmerksam, wie lange diese Maßnahmen der Gesundheitsbehörden fortgesetzt werden. Wir entscheiden spätestens einen Monat vor Abreise, ob wir bei diesen Reisen weiter umrouten müssen oder wieder das ursprüngliche Routing anbieten können.

Alle Zentralasiengäste mit geplanten Aufenthalten in Turkmenistan und Abreise bis einschließlich 30. April bieten wir ab sofort und bis zum 28. Februar ein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung ihrer Reise an.

Stand: 18. Februar 2020

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Sudan: Lage-Entspannung in Khartum und im nördlichen Niltal

Nach den schweren Ausschreitungen und bewaffneten Auseinandersetzungen im Januar hat sich die Lage in Khartum sowie im nördlichen Niltal in den letzten Wochen wieder beruhigt.

In Reaktion auf diese Lage-Beruhigung hat das Auswärtige Amt am 10. Februar seinen Sicherheitshinweis aktualisiert. Es rät nun nicht mehr von nicht erforderlichen Reisen in den Sudan ab. Nach Einschätzung des Amtes ist die Sicherheitslage im Norden, insbesondere in der auch touristisch wichtigen Region von Meroe und Karima, unter Kontrolle, die Region ist wieder bereisbar.

Aktuell reisen keine Gäste von uns im Sudan. Wegen der schwierigen innenpolitischen Lage und des Abratens des Auswärtigen Amtes haben wir schrittweise alle unsere Reisen in der zweiten Jahreshälfte 2019 und in der ersten Jahreshälfte 2020 abgesagt.

Die nächsten Reisen sind wieder ab Ende Oktober 2020 geplant.

Nach der jüngsten Lage-Entspannung werden wir nach jetzigem Stand diese Reisen wie geplant durchführen. Wir beobachten die weitere Entwicklung sehr aufmerksam. Alle in der zweiten Jahreshälfte 2020 gebuchten Sudan-Gäste informieren wir entsprechend per Rundschreiben. 

Unabhängig von der jüngsten Lage-Entspannung bieten wir allen Sudan-Gästen im Jahr 2020 ein Recht auf kostenlose Umbuchung ihrer Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn an.

Stand: 17. Februar 2020

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China/Südostasien: Zur aktuellen Lage nach Ausbruch des Corona-Virus Covid-2019

Trotz aller Maßnahmen der chinesischen Behörden setzt sich die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus unvermindert fort. Die Weltgesundheitsorganisation WHO gibt die Zahl der weltweit Infizierten in ihrem am 13. Februar um 6.00 Uhr MEZ aktualisierten Bericht mit 45.177 Fällen an, 1.115 Menschen sind bisher nachweislich an dem Virus gestorben.

Diesen Zahlen zufolge sind über 99% aller bisher diagnostizierten Fälle in China aufgetreten, weniger als 1% in insgesamt weiteren 25 Ländern. Dennoch schließen Experten der WHO sowie des deutschen Robert-Koch-Instituts die Gefahr einer Pandemie, also eine Länder- und Kontinent-Grenzen überschreitende Ausbreitung der Krankheit nicht aus.

Internationale Experten haben auf einer Konferenz in Genf auch die international gültige Namensgebung festgelegt: Die neue Krankheit wird als Covid-2019 bezeichnet, der sie auslösende Erreger als SARS-CoV-2.

Medienberichten vom 13. Februar zufolge ist die Zahl der Neuinfektionen in der nach wie vor besonders betroffenen chinesischen Provinz Hubei am Vortag drastisch um über 14.000 Fälle gestiegen. Dieser Anstieg ist allerdings vor allem auf eine neue Erfassungsmethode der chinesischen Gesundheitsbehörden zurückzuführen: Wurden bisher nur im Labor bestätigte Infektionsfälle erfasst, so fließen nun auch Erkrankte mit eindeutigen Symptomen aber ohne positives Testergebnis in die Statistik ein.

Neben dem strengen Vorgehen der chinesischen Behörden haben auch zahlreiche andere Staaten Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ergriffen und den Reiseverkehr mit China drastisch eingeschränkt. Die Landgrenzen zu vielen Nachbarstaaten Chinas wurden gesperrt, fast alle Airlines in Südostasien, aber auch in Europa, haben ihre Flugverbindungen nach China teilweise bis April gestrichen. Eine wachsende Zahl von Ländern hat Einreiseverbote für chinesische Staatsangehörige und ausländische Reisende, die sich in den zwei Wochen zuvor in China aufgehalten haben, verhängt.

Trotz dieser weitreichenden Maßnahmen ist aktuell in China keine Entspannung in Sicht.

In Reaktion auf die Lage-Entwicklung hat das Auswärtige Amt seinen Sicherheitshinweis zu China zuletzt am 13. Februar aktualisiert. Es warnt unverändert vor Reisen in die Provinz Hubei und rät von nicht notwendigen, also auch touristischen Reisen in andere Provinzen Chinas ab.

Situation in den umliegenden Gebieten Südostasiens

Nach Einschätzung der WHO und der europäischen Gesundheitsbehörden sind die Staaten in Südostasien unverändert keine Risikogebiete. Trotz eines normalerweise starken Reiseverkehrs mit China sind hier die Fallzahlen sehr niedrig geblieben: So meldet Singapur aktuell 50 Fälle, Thailand 33 Fälle, Japan ¿ abgesehen von den zahlreichen Erkrankten auf einem Kreuzfahrtschiff - 28 Fälle und Vietnam 16 Fälle. Todesfälle gab es bisher in diesen Ländern nicht.

Vor diesem Hintergrund gibt es unverändert für Reisen in diese Länder keine einschränkenden Hinweise der WHO.

Das öffentliche Leben in diesen Ländern funktioniert ohne Einschränkungen. Alle Besichtigungspunkte sind regulär geöffnet, unsere Reisen finden wie geplant statt.

Das Auswärtige Amt hat seit Ende Januar schrittweise seine Reisehinweise auch für alle Länder der Region aktualisiert. Es informiert über aufgetretene Krankheitsfälle und vor allem über verstärkte Einreisekontrollen und Einreiseverbote für Reisende aus China. Für kein Land der Region empfiehlt das Amt derzeit den Verzicht oder das Verschieben von Reisen.

Maßnahmen zum Schutz unserer Gäste

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Lage-Verschlechterung haben wir bereits am 27. Januar alle Chinareisen mit Abreise bis einschließlich 15. April abgesagt.

All unsere China-Gäste mit Abreise bis zum 31. Mai haben unverändert ein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung ihrer Reise.

In strikter Beachtung der aktuellen Lage-Einschätzung von WHO und Gesundheitsbehörden gehen wir unverändert davon aus, dass wir Reisen in alle anderen Länder der Region wie geplant durchführen können. Wir beobachten selbstverständlich die Lage-Entwicklung sehr aufmerksam und reagieren bei einer Lage-Verschärfung bzw. bei einer Neueinschätzung der Lage durch internationale Gesundheitsorganisationen bzw. nationale Behörden umgehend.

Alle Gäste der Region erhalten ab sofort zusätzliche Informationen zum Infektionsschutz. Zudem vermeiden wir in allen Ländern der Region strikt Märkte, in denen mit Fleisch gehandelt wird.

Mit Ausnahme von China bieten wir in keinem Land der Region ein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Reisen an.

Stand. 13. Februar 2020

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Israel: Sperrung von Teilen der Jerusalemer Altstadt wieder aufgehoben

Vor dem Hintergrund des umstrittenen US-Friedensplans und anhaltender Zusammenstöße zwischen palästinensischen Demonstranten und israelischen Sicherheitskräften bleibt die Lage in der Region und insbesondere im Westjordanland angespannt.

In der Jerusalemer Altstadt hat sich die Lage oberflächlich wieder beruhigt. Die Sperrung der Altstadt wurde wieder aufgehoben. Sie war nach zwei Anschlägen auf israelische Soldaten am 6. Februar erfolgt.

Das Auswärtige Amt hat am 10. Februar abends seinen Sicherheitshinweis zu Israel und den Palästinensischen Gebiete erneut aktualisiert: Darin wird auf die anhaltenden Spannungen in der Region hingewiesen, die Aufforderung, die Jerusalemer Altstadt zu meiden, wurde jedoch gestrichen. Das Amt fordert aber nach wie vor zu erhöhter Umsicht und zum Meiden größerer Menschenansammlungen auf.  

Aktuell reisen aus Gründen der saisonalen Nachfrage keine Gäste von uns in Jerusalem und insgesamt in Israel.

Die nächsten Israel-Reisen mit Aufenthalten in Jerusalem beginnen ab dem 22. Februar. 

Wir gehen nach sorgfältiger Lageprüfung derzeit davon aus, dass wir unsere Israel-Reisen ohne Einschränkungen durchführen können. Sollte es zu neuen Spannungen in der Altstadt bzw. rund um den Tempelberg kommen, werden wir umgehend reagieren und bei Bedarf auch sehr kurzfristig weitergehende Maßnahmen prüfen.

Unabhängig von den jüngsten Ausschreitungen haben alle unsere Israel-Gäste ein Recht auf kostenlose Umbuchung ihrer Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn.

Stand: 10. Februar 2020

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Aus Sicherheitsgründen nicht bereiste Länder und Regionen

Für folgende Länder (Gebiete) besteht eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes:

  • Afghanistan
  • Ägypten: Norden der Sinaihalbinsel, ägyptisch-israelisches Grenzgebiet (mit Ausnahme von Taba) und entlegene Gebiete der Sahara
  • Algerien: Grenzgebiete zu Tunesien, Libyen, Niger, Mali, Mauretanien und Westsahara
  • Burkina Faso: Region Sahel im Norden und Grenzgebiet zu Mali im Westen sowie Provinzen Houet und Comoe im Norden, östliche und südöstliche Provinzen
  • China: Provinz Hubei
  • Eritrea: alle Grenzgebiete zu Dschibuti und das Dahlak-Archipel
  • Irak: mit Ausnahme der Region Kurdistan
  • Japan: Region um das Akw Fukushima I
  • Jemen
  • Kamerun: Region Extrême-Nord, North-West, South-West, Bakassi-Halbinsel sowie Grenzgebiete zu Nigeria, zum Tschad und zur Zentralafrikanischen Republik 
  • Kongo (Demokratische Republik Kongo): östliche und nordöstliche Landesteile sowie Kasai- und Lomami-Provinzen
  • Libanon: Palästinensische Flüchtlingslager, Bezirke Akkar, Hermel sowie Bekaa-Ebene nördlich von Baalbek und grenznahe Gebiete zu Syrien und Israel
  • Libyen
  • Mali: Nordosten
  • Mauretanien: Grenzgebiete zu Algerien und Mali
  • Niger: Provinzen Agadez, Diffa, Tahoua, Dosso, Tillaberi, Park "W", Maradi und Zinder
  • Nigeria: Nördliche Bundesstaaten Adamawa, Borno, Yobe
  • Pakistan: Belutschistan und ehemalige Nord-West-Grenzprovinz
  • Palästinensische Gebiete: Gazastreifen
  • Philippinen: Zamboanga Halbinsel, nördliches Mindanao, Davao-Region, Soccsksargen, Sulu-Archipel, Süd-Palawan, Basilan und die Sulu-See
  • Somalia
  • Südsudan
  • Syrien
  • Tschad: Region Tschad-See und Grenzgebiete zu Kamerun, zur Zentralafrikanischen Republik und Libyen
  • Ukraine: Bezirke Donezk und Luhansk im Osten des Landes
  • Zentralafrikanische Republik

Außerdem führen wir zusätzlich in folgende Länder und touristisch interessante Regionen derzeit aus Sicherheitsgründen keine Reisen durch:

  • Ägypten: Landesweit keine Fahrten mit öffentlichen Bussen und Zügen, Grenzgebiete zu Sudan mit Ausnahme von Fährverbindung über Nassersee, Libyen und die Sinai-Halbinsel mit Ausnahme von Sharm el Sheikh, Wüstengebiete westlich des Niltals mit Ausnahme gesicherter Routen
  • Äthiopien: nördliche Afar-Region und Region Benishangul-Gumez im Grenzgebiet zum Sudan, Gebiete östlich und südlich von Mieso einschließlich Harar und Dire Dawa, Grenzregionen zu Eritrea und Somalia, Gambella-Region an der Grenze zu Südsudan sowie abgelegene Gebiete der Amhara- und Oromia-Region 
  • Algerien
  • Angola: Provinz Cabinda
  • Armenien: Berg-Karabach
  • Aserbaidschan: Grenzregion zu Berg-Karabach und Armenien
  • Bangladesch
  • Benin: Nationalpark "W" an Grenze zu Niger und Burkina Faso sowie die Ortschaft Segbana und Umgebung
  • Brasilien: Favelas in Rio
  • Burkina Faso
  • Burundi
  • Dschibuti: Entlegene Gebiete und Grenzgebiete zu Eritrea
  • Ecuador: Grenzgebiete zu Kolumbien, keine Überlandfahrten in der Region Sucumbios
  • Eritrea
  • Georgien: Provinz Abchasien und Südossetien
  • Haiti
  • Honduras mit Ausnahme der Ausgrabungsstätte von Copan Ruinas
  • Indien: Jammu, Kaschmir (mit Ausnahme von Ladakh) sowie der Nordosten mit Assam 
  • Indonesien: Aceh, die Stadt Ambon auf den Molluken und Irian Jaya
  • Irak: Region Kurdistan 
  • Iran: Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan, Grenzgebiete zu Pakistan, Afghanistan und Irak sowie die Kurdengebiete im Nordwesten einschließlich Thaddäus-Kloster
  • Israel: Grenzgebiete zu Libanon, Syrien und Gazastreifen sowie die Verbindungsstraße von Eilat zum Mittelmeer in direkter Nähe zur ägyptischen Grenze, Westjordanland mit Ausnahme von Bethlehem, Jericho und den Transitrouten zum Toten Meer (N1, N90)
  • Jordanien: Grenzgebiete zu Syrien
  • Kamerun
  • Kenia: Nordosten von Lamu bis zur somalischen Grenze, Stadtzentren von Nairobi und Mombasa und Strände im direkten Umfeld von Mombasa
  • Kolumbien mit Ausnahme von Bogota und Umgebung, Karibikküste von Cartagena bis Riohacha, Kaffeeregion mit Medellin sowie Neiva, San Agustin und Popayan
  • Republik Kongo: Provinz Pool
  • Kongo, Demokratische Republik 
  • Korea, Demokratische Republik (Nordkorea) 
  • Kosovo: Nordkosovo ab Mitrovica 
  • Libanon mit Ausnahme von Beirut, Byblos, Tyros, der Bekaa-Ebene zwischen Zahle und Kefraiya und Zedernwälder bei Bscharri
  • Madagaskar: Provinz Andosy, Strände in der Umgebung von Tulear und Mehrtagestouren am Tsiribihina-Fluss
  • Malaysia: Osten von Sabah auf Borneo einschließlich der vorgelagerten Inseln
  • Malediven: Hauptstadt Male und alle anderen bewohnten Inseln
  • Mali
  • Marokko: Grenzgebiete zu Algerien mit Ausnahme der Region um Zagora und Erg Chebbi
  • Mauretanien
  • Mexiko: Grenzgebiete zu USA, Bundesstaaten Michoacan, Guerrero mit Ausnahme von Taxco, Jalisco und Tamaulipas
  • Mosambik: Beira, Region zwischen Save-Fluss und Gorongosa-Nationalpark sowie der gesamte Norden
  • Myanmar: Grenzgebiete zu Thailand, Indien und Bangladesch, Nordosten des Shan-Staates sowie Sittwe und Arakan
  • Nepal: Terai mit Ausnahme des Chitwan-Nationalparks 
  • Nicaragua: gesamte Altantikregion, Jinotega, Matagalpa und Grenzgebiete zu Honduras
  • Niger
  • Nigeria
  • Pakistan
  • Panama: Provinz Darien und Stadtzentrum von Colon
  • Papua-Neuguinea: Insel Bougainville
  • Paraguay: Provinzen San Pedro und Concepcion
  • Philippinen: Gesamte Südregion
  • Ruanda: Unmittelbares Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo und Burundi
  • Russland: Nordkaukasus-Region
  • Senegal: Entlegene Grenzgebiete zu Mali und Mauretanien sowie Provinz Casamance 
  • Sudan
  • Tadschikistan: Autonomer Bezirk Gorno Badachshan/GBAO im Süden des Landes
  • Thailand: Südliche Provinzen Narathiwat, Yala, Pattani und Songkla
  • Tschad
  • Türkei: Gesamter Südosten einschließlich der Grenzgebiete zu Syrien und Irak
  • Tunesien: Gebiet südlich der Linie Tozeur-Douz-Ksar Ghilane-Tataouine-Zarzis, Kasserine-Region
  • Uganda: Grenzgebiete zu Südsudan generell und zu Kenia in der Karamoja-Region, Kidepo-NP nur auf Luftweg; unmittelbare Grenze zur DR Kongo
  • Ukraine: Halbinsel Krim und östliche Landesteile
  • Venezuela

Stand: 28. Januar 2019

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Gemeinschaftliche Liste von Luftfahrtunternehmen, die in der EU einer Betriebsuntersagung unterliegen Stand: 30.04.2019

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