Marco Polo Reisen - Reise in der Mini Gruppe - Minigruppe

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Reisesicherheit

Ägypten: Anschlag auf Touristenbus in Gizeh

Am Nachmittag des 19. Mai ist es im Kairoer Stadtteil Gizeh zu einem Anschlag auf einen mit Touristen besetzten Reisebus gekommen. Der Sprengsatz war am Straßenrand versteckt und detonierte  beim Vorbeifahren des Busses.

 

Medienberichten zufolge wurden bei dem Anschlag 17 Insassen des Busses verletzt, die Opfer waren vor allem Ägypter und Südafrikaner. Bisher hat noch keine Gruppierung die Verantwortung für den Anschlag übernommen.

 

Das Auswärtige Amt hat am Nachmittag des 19. Mai seinen Sicherheitshinweis aktualisiert. Es informiert über diesen Anschlag, erinnert an einen ähnlichen Anschlag an fast identischer Stelle Ende Dezember und fordert vor diesem Hintergrund landesweit zu erhöhter Vorsicht auf.

 

Aktuell reisen Gäste von uns in Ägypten, keine jedoch in Kairo. Allen unseren Gästen geht es gut.

 

Die nächsten Ägyptenreisen beginnen aus saisonalen Gründen erst wieder Anfang September.

 

Wir werden bei Vorliegen detaillierterer Informationen prüfen, ob aufgrund der Hintergründe dieser Explosion weitere Maßnahmen oder eine Änderungen im Programmablauf dieser Gäste erforderlich sind.

 

Unabhängig von diesem Anschlag haben alle unsere Ägypten-Gäste ein Recht auf kostenlose Umbuchung ihrer Reise bis vier Wochen vor Abreise.

Stand: 19. Mai 2019

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Sri Lanka: Absage aller Reisen bis zum 15. August

Die Sicherheitslage in Sri Lanka bleibt unverändert angespannt. Die Präsenz der Sicherheitskräfte auf öffentlichen Plätzen, vor Kirchen und Moscheen wurde zwar massiv verstärkt, die Verantwortlichen und Hintermänner der Anschläge vom 21. April konnten großenteils verhaftet werden. In vielen Regionen des Landes nehmen jedoch die religiösen Spannungen zu, insbesondere zwischen Christen und Muslimen. Ebenso steigt das Misstrauen großer Bevölkerungsteile gegenüber dem Vorgehen der Regierung in der aktuellen Krisensituation.

Am 12. und 13. Mai kam es in den nördlich von Colombo gelegenen Bezirken Negombo, Chilaw und Puttalam zu Ausschreitungen und Übergriffen auf muslimische Geschäfte und auf Moscheen. Die Sicherheitskräfte reagierten prompt, verhängten eine mehrstündige, landesweite nächtliche Ausgangssperre und sperrten den Zugang zu Online-Netzwerken. Ein erneutes Aufflammen solcher lokaler Konflikte ist in zahlreichen Landesteilen möglich. 

In Reaktion auf die jüngsten Entwicklungen hat das Auswärtige Amt am 13. Mai seinen Sicherheitshinweis zu Sri Lanka erneut aktualisiert. Aktuell berichtet das Amt über die landesweite nächtliche Ausgangssperre vom 13. Mai sowie die Sperrung der sozialen Medien und rät weiterhin von nicht unbedingt erforderlichen Reisen nach Sri Lanka ab.

Aktuell reisen keine Gäste von uns in Sri Lanka. Die nächsten Einzelgäste sollten ab Ende Juni nach Sri Lanka, die nächsten Gruppen ab dem 19. Juli beginnen. Auf unseren Rundreisen halten wir uns auch in Gebieten auf, in denen es zuletzt zu Spannungen gekommen ist.

Da das Auswärtige Amt unverändert von nicht unbedingt erforderlichen und somit in unserem Verständnis auch von touristischen Reisen abrät und eine nachhaltige Lage-Entspannung derzeit nicht in Sicht ist, sehen wir uns nun gezwungen, ab sofort alle Sri-Lanka-Reisen mit Abreise bis zum 15. August abzusagen.

Über die Durchführung der Reisen mit Abreise ab dem 16. August entscheiden wir jeweils bis spätestens zwei Monate vor dem  jeweiligen Reisebeginn.

Alle von der Absage betroffenen Gäste benachrichtigen wir umgehend. Per Rundschreiben kontaktieren wir zudem alle Sri-Lanka-Gäste mit Abreise zwischen dem 16. August und Jahresende und informieren sie über die Situation auf der Insel.

Sri-Lanka-Gästen mit Abreise bis Ende Oktober bieten wir ab sofort ein Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Abreise an.

Über erweiterte Umbuchungs- und Stornomöglichkeiten über den 31. Oktober hinaus entscheiden wir je nach Lage-Entwicklung jeweils bis spätestens zwei  Monate vor Abreise. 

Stand: 14. Mai 2019

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Benin/Togo: Neubewertung der Sicherheitslage in Grenzregionen zu Burkina Faso

Am 1. Mai sind zwei französische Touristen im grenznah zu Burkina Faso im äußersten Norden von Benin gelegenen Pendjari-Nationalpark entführt worden. Zusammen mit einem US-Amerikaner und einem Südkoreaner konnten die beiden Geiseln in der Nacht zum 10. Mai wieder aus der Gefangenschaft einer islamistischen Gruppierung im Süden von Burkina Faso befreit werden. Den befreiten Geiseln geht es gut, zwei französische Soldaten kamen bei der Befreiungsaktion ums Leben.

In Reaktion auf die Entführung hat das Auswärtige Amt am 8. bzw. am 11. Mai seine Sicherheitshinweise für Benin und Togo, zwei der südlichen Nachbarländer von Burkina Faso, aktualisiert. Im Hinweis zu Benin rät das Auswärtige Amt von nicht erforderlichen Reisen in den Pendjari- und den W-Nationalpark ab. In Togo rät das Amt von Reisen in einen ca. 10 km breiten Grenzstreifen zwischen Mandouri im Osten und Cinkassé im Westen ab.

Aktuell reisen keine Gäste von uns in Benin und Togo. Die nächste Westafrikareise mit mehrtägigem Aufenthalt in den beiden Staaten beginnt am 1. November, weitere Reisen sind in den darauf folgenden Wochen geplant. Aufenthalte in den Regionen im Norden, von deren Besuch das Auswärtige Amt aktuell abrät, sind bei uns nicht vorgesehen.

Reisen nach Burkina Faso bieten wir aus grundlegenden Sicherheitsüberlegungen bereits seit mehreren Jahren nicht mehr an.

Wir beobachten die weitere Entwicklung der Sicherheitslage in dieser Region  aufmerksam. Insbesondere prüfen wir die Lageeinschätzung für die ebenfalls nahe an Burkina Faso gelegenen Regionen im Norden von Ghana (v.a. die Region um Bolgatanga), die wir auf unserer Studienreise nach Westafrika besuchen.

Sollte sich die Sicherheitslage in von uns besuchten Landesteilen verschlechtern, ergreifen wir bei Bedarf alle notwendigen Maßnahmen und informieren erneut.

Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Westafrika-Reisen.

Stand: 13. Mai 2019

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Aus Sicherheitsgründen nicht bereiste Länder und Regionen

Für folgende Länder (Gebiete) besteht eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes:

  • Afghanistan
  • Ägypten: Norden der Sinaihalbinsel, Grenzgebiete zu Israel einschließlich Taba und entlegene Gebiete der Sahara
  • Algerien: mit Ausnahme der Bezirke der größeren Städte im Norden
  • Burkina Faso: Region Sahel im Norden und Grenzgebiet zu Mali im Westen sowie Provinzen Houet und Comoe im Norden, östliche und südöstliche Provinzen
  • Eritrea: alle Grenzgebiete zu Dschibuti
  • Irak
  • Japan: Region um das Akw Fukushima I
  • Jemen
  • Kamerun: Region Extrême-Nord, Bakassi-Halbinsel sowie Grenzgebiete zu Nigeria, zum Tschad, zur Zentralafrikanischen Republik 
  • Kongo (Demokratische Republik Kongo): östliche und nordöstliche Landesteile sowie Kasai- und Lomami-Provinzen
  • Libanon: Palästinensische Flüchtlingslager, Nordlibanon (Bezirke Tripoli, Akkar und Minieh-Dinnieh) sowie Bekaa-Ebene nördlich von Baalbek und grenznahe Gebiete zu Syrien 
  • Libyen
  • Mali: Nordosten
  • Mauretanien: Grenzgebiete zu Algerien und Mali
  • Niger: Provinzen Agadez, Diffa, Tahoua, Tillaberi, Park "W", Maradi und Zinder
  • Nigeria: Nördliche Bundesstaaten Adamawa, Borno, Bauchi, Gombe, Yobe
  • Pakistan: Belutschistan und ehemalige Nord-West-Provinz
  • Palästinensische Gebiete: Gazastreifen
  • Philippinen: Zamboanga Halbinsel, nördliches Mindanao, Davao-Region, Soccsksargen, Sulu-Archipel, Süd-Palawan, Basilan und die Sulu-See
  • Somalia
  • Südsudan
  • Syrien
  • Tschad: Region Tschad-See und Grenzgebiete zu Kamerun, Zentralafrikanischen Republik und Libyen
  • Ukraine: Bezirke Donezk und Luhansk im Osten des Landes
  • Zentralafrikanische Republik

Außerdem führen wir zusätzlich in folgende Länder und touristisch interessante Regionen derzeit aus Sicherheitsgründen keine Reisen durch:

  • Ägypten: Grenzgebiete zu Sudan mit Ausnahme von Fährverbindung über Nassersee, Libyen und die Sinai-Halbinsel, Wüstengebiete westlich des Niltals 
  • Äthiopien: nördliche Afar-Region und Region Benishangul-Gumez im Grenzgebiet zum Sudan, Gebiete östlich und südlich von Mieso einschließlich Harar und Dire Dawa, Grenzregionen zu Eritrea und Somalia, Gambella-Region an der Grenze zu Südsudan sowie abgelegene Gebiete der Amhara- und Oromia-Region 
  • Algerien
  • Angola: Provinz Cabinda
  • Armenien: Berg-Karabach
  • Aserbaidschan: Grenzregion zu Berg-Karabach und Armenien
  • Bangladesch
  • Benin: Nationalpark "W" an Grenze zu Niger und Burkina Faso sowie die Ortschaft Segbana und Umgebung
  • Brasilien: Favelas in Rio
  • Burkina Faso
  • Burundi
  • Dschibuti: Entlegene Gebiete und Grenzgebiete zu Eritrea
  • Ecuador: Grenzgebiete zu Kolumbien
  • Eritrea
  • Georgien: Provinz Abchasien und Südossetien
  • Haiti
  • Honduras mit Ausnahme der Ausgrabungsstätte von Copan Ruinas
  • Indien: Jammu, Kaschmir (mit Ausnahme von Ladakh) sowie der Nordosten mit Assam mit Ausnahme der Transitroute von Guwahati nach Bhutan
  • Indonesien: Aceh, die Stadt Ambon auf den Molluken und Irian Jaya
  • Iran: Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan, Grenzgebiete zu Pakistan, Afghanistan und Irak
  • Israel: Grenzgebiete zu Libanon, Syrien und Gazastreifen sowie die Verbindungsstraße von Eilat zum Mittelmeer in direkter Nähe zur ägyptischen Grenze, Westjordanland mit Ausnahme von Bethlehem, Jericho und den Transitrouten zum Toten Meer (N1, N90)
  • Jordanien: Grenzgebiete zu Syrien
  • Kamerun
  • Kenia: Nordosten von Lamu bis zur somalischen Grenze, Stadtzentren von Nairobi und Mombasa und Strände im direkten Umfeld von Mombasa
  • Kolumbien mit Ausnahme von Bogota und Umgebung, Karibikküste von Cartagena bis Santa Marta, Kaffeeregion mit Medellin sowie Neiva, San Agustin und Popayan
  • Republik Kongo: Provinz Pool
  • Kongo, Demokratische Republik 
  • Korea, Demokratische Republik (Nordkorea) 
  • Kosovo: Nordkosovo ab Mitrovica 
  • Libanon mit Ausnahme von Beirut, Byblos, Tyros und Zedernwälder bei Bscharri
  • Madagaskar: Provinz Andosy, Strände in der Umgebung von Tulear und Mehrtagestouren am Tsiribihina-Fluss
  • Malaysia: Osten von Sabah auf Borneo einschließlich der vorgelagerten Inseln
  • Malediven: Hauptstadt Male und alle anderen bewohnten Inseln
  • Mali
  • Marokko: Grenzgebiete zu Algerien mit Ausnahme der Region um Zagora und Erg Chebbi
  • Mauretanien
  • Mexiko: Grenzgebiete zu USA, Bundesstaaten Michoacan, Guerrero mit Ausnahme von Taxco, Jalisco und Tamaulipas
  • Mosambik: Beira, Region zwischen Save-Fluss und Gorongosa-Nationalpark sowie der gesamte Norden
  • Myanmar: Grenzgebiete zu Thailand, Indien und Bangladesch, Nordosten des Shan-Staates sowie Sittwe und Arakan
  • Nepal: Terai mit Ausnahme des Chitwan-Nationalparks 
  • Nicaragua: gesamte Altantikregion, Jinotega, Matagalpa und Grenzgebiete zu Honduras
  • Niger
  • Nigeria
  • Pakistan
  • Panama: Provinz Darien und Stadtzentrum von Colon
  • Papua-Neuguinea: Insel Bougainville
  • Paraguay: Provinzen San Pedro und Concepcion
  • Philippinen: Gesamte Südregion
  • Russland: Nordkaukasus-Region
  • Senegal: Entlegene Grenzgebiete zu Mali und Mauretanien sowie Provinz Casamance 
  • Sudan mit Ausnahme des Niltals nördlich von Khartum und der Hauptstadt Khartum 
  • Tadschikistan: Autonomer Bezirk Gorno Badachshan/GBAO im Süden des Landes
  • Thailand: Südliche Provinzen Narathiwat, Yala, Pattani und Songkla sowie Preah Vihear im Grenzgebiet zu Kambodscha
  • Tschad
  • Türkei: Gesamter Südosten einschließlich der Grenzgebiete zu Syrien und Irak
  • Tunesien: Gebiet südlich der Linie Tozeur-Douz-Ksar Ghilane-Tataouine-Zarzis, Kasserine-Region
  • Uganda: Grenzgebiete zu Südsudan generell und zu Kenia in der Karamoja-Region, Kidepo-NP nur auf Luftweg; unmittelbare Grenze zur DR Kongo
  • Ukraine: Halbinsel Krim und östliche Landesteile
  • Venezuela

Stand: 19. März 2019

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Gemeinschaftliche Liste von Luftfahrtunternehmen, die in der EU einer Betriebsuntersagung unterliegen Stand: 30.04.2019

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