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Reisesicherheit

Ecuador: Auswärtiges Amt rät nicht mehr von Reisen ab

Nach der Einigung zwischen der Regierung unter  Staatspräsident Lenin Moreno und der Konföderation der indigenen Völker CONAIE am 13. Oktober hat sich die Lage in Ecuador rasch und deutlich entspannt. Straßenblockaden wurden beseitigt, die Versorgungslage hat sich normalisiert, das öffentliche Leben einschließlich des öffentlichen Nah- und Überlandverkehrs funktioniert seit dem 14. Oktober wieder ohne Einschränkungen.

Details zur Ausgestaltung des Übereinkommens zwischen Regierung und Protestbewegung werden in nächster Zeit in einer von Vertretern beider Seiten besetzten Kommission ausgehandelt. Grundsätzlich sind rund um diese Verhandlungen neue Konflikte nicht ausgeschlossen, derzeit ist die Lage unverändert ruhig, es sind keine neuen Proteste angekündigt.

Das Auswärtige Amt hat am 16. Oktober auf die Lage-Beruhigung reagiert: Es rät nun nicht mehr von Reisen nach Ecuador ab, fordert aber unverändert zu Vorsicht und zum weiträumigen Meiden von Straßenblockaden und Protestveranstaltungen auf.

Aktuell reist eine Reisegruppe von uns auf dem ecuadorianischen Festland. Allen Gästen geht es gut. Sie reisen am heutigen 17. Oktober planmäßig von Cuenca nach Guayaquil weiter.

Weitere Ecuadorreisen mit Reiseprogramm auf dem Festland beginnen ab dem 22. Oktober. Aufgrund der aktuellen Situation im Land gehen wir davon aus, dass wir diese Reisen wie geplant durchführen können.

Es besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Ecuadorreisen. 

Stand: 17. Oktober 2019

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Spanien: Ausschreitungen in Barcelona nach Urteil gegen katalanische Politiker

Nach dem Bekanntwerden der Urteile des obersten spanischen Gerichtshofs gegen mehrere katalanische Politiker kommt es seit dem 14. Oktober in zahlreichen katalanischen Städten zu Protestdemonstrationen. Die angeklagten Politiker waren im Oktober 2017 maßgeblich an der Organisation eines von der Zentralregierung nicht genehmigten Unabhängigkeitsreferendums beteiligt. Sie wurden nun zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.

Am 14. Oktober abends kam es rund um den internationalen Flughafen von Barcelona zu schweren Ausschreitungen. Tausende Demonstranten blockierten die Zufahrtstraßen und errichteten Straßenblockaden. Medien berichten von zahlreichen Verletzten und über hundert gestrichenen Flügen. Aktuell hat sich der Flugbetrieb in Barcelona wieder normalisiert.

Weitere Proteste sind auch für die nächsten Tage in Barcelona und anderen katalanischen Städten angekündigt. Außerhalb von Katalonien ist die Lage unverändert ruhig.

Aktuell reisen zahlreiche Gäste von uns in Spanien, keine jedoch in Katalonien. Allen unseren Spanien-Gästen geht es gut.

Die nächsten Reisen nach Barcelona beginnen ab dem 17. Oktober.

Wir gehen davon aus, dass wir diese Reisen ohne nennenswerte Einschränkungen durchführen können. Wir stehen jedoch in engem Kontakt mit unseren Reiseleitern und unseren örtlichen Leistungspartnern und passen Tagesprogramme bei Bedarf auch sehr kurzfristig an die örtlichen Begebenheiten an.

Reiseleiter und örtliche Leistungsträger sind zu erhöhter Vorsicht und zum strikten Meiden von Demonstrationen und Menschenansammlungen angehalten. Zudem fordern unsere Reiseleiter unsere Gäste zu Umsicht und vorsichtigem Verhalten in der programmfreien Zeit auf. 

Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Reisen nach Katalonien und insgesamt nach Spanien.

Stand: 15. Oktober 2019

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Bolivien: Landesweites Fahrverbot während der Wahlen am 20. Oktober

Wie das Auswärtige Amt in seinem am 11. Oktober aktualisierten Reisehinweis zu Bolivien mitteilt, gilt am 20. Oktober, am Tag der Parlaments- und Präsidentenwahlen, ein landesweites Fahrverbot für alle Fahrzeuge. Dieses Fahrverbot gilt auch für öffentliche Verkehrsmittel.

Im Vorfeld der Wahlen gab es bereits in den vergangenen Tagen in verschiedenen Landesteilen Boliviens vereinzelte Straßenblockaden und Protestkundgebungen, so am 9. und 10. Oktober bei Copacabana am Titicacasee. Solche Aktionen finden häufig spontan und ohne Vorankündigung statt: Sie sind auch in den nächsten Tagen nicht auszuschließen.

In diesem Umfeld sind Reiseleiter und lokale Leistungsträger zu besonders großer Vorsicht und zum weiträumigen Meiden von politischen Kundgebungen und Straßenblockaden aufgefordert.  

Aktuell reisen zahlreiche Gäste von uns in Bolivien, es geht allen gut. Wegen einer Blockade am Titicacasee mussten wir für den 10. und 11. Oktober das Programm für eine Reisegruppe geringfügig umstellen.

Auch am Tag der Wahlen reisen Gäste von uns in Bolivien. In enger Absprache mit unseren Reiseleitern und Leistungspartnern werden wir die Reiseprogramme an diesem Tag so umstellen, dass wir den Gästen auch ohne Nutzung eines Busses ein interessantes Reiseprogramm anbieten können.

Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Bolivienreisen.

Stand: 11. Oktober 2019

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Sudan: Zur aktuellen Lage nach Bildung einer Übergangsregierung

Im Sudan hat sich die innenpolitische Lage nach der Bildung einer Übergangsregierung deutlich beruhigt. Der im August nach längeren Auseinandersetzungen zwischen Militärrat und dem Oppositionsbündnis gebildeten Regierung gehören neben fünf Militärs auch sechs Zivilisten an.

Trotz der aktuellen Lage-Beruhigung bleibt die Situation im Land vor allem wegen der schlechten Wirtschaftslage angespannt. Die neue Regierung bemüht sich zwar um eine Beilegung der teils jahrzehntelangen Bürgerkriege in den Regionen Südkordofan und Darfur, eine umfassende Verhandlungslösung für diese Binnenkonflikte ist bisher nicht in Sicht.

In Reaktion auf die jüngsten Entwicklungen hat das Auswärtige Amt am 8. Oktober seinen Sicherheitshinweis aktualisiert. Es greift die Bildung einer zivil geführten Regierung und den zunehmend friedlichen Verlauf von Protestkundgebungen auf, rät aber weiterhin von nicht erforderlichen Reisen in den Sudan ab. Nach Einschätzung des Amtes ist die Situation jedoch im Norden unter Kontrolle, insbesondere in der auch touristisch wichtigen Region von Meroe und Karima. 

Aktuell reisen keine Gäste von uns im Sudan. Wegen der schwierigen innenpolitischen Lage und dem Abraten des Auswärtigen Amtes haben wir schrittweise alle unsere Reisen in der zweiten Jahreshälfte 2019 abgesagt. Die nächsten Reisen sind wieder ab Februar 2020 geplant.

Nach aktuellem Stand ist eine Durchführung dieser Reisen nicht möglich. Wir beobachten jedoch - gerade vor dem Hintergrund der jüngsten Lage-Beruhigung - die weitere Entwicklung sehr aufmerksam und entscheiden bis spätestens zwei Monate vor Abreise, ob wir die Reisen durchführen können oder absagen müssen. Alle in der ersten Jahreshälfte 2020 gebuchten Sudan-Gäste informieren wir entsprechend per Rundschreiben. 

Allen Sudan-Gästen bieten wir im Jahr 2020 ein Recht auf kostenlose Umbuchung ihrer Reise bis vier Wochen vor Reisebeginn an.

Stand: 9. Oktober 2019

Link zum Auswärtigen Amt

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Aus Sicherheitsgründen nicht bereiste Länder und Regionen

Für folgende Länder (Gebiete) besteht eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes:

  • Afghanistan
  • Ägypten: Norden der Sinaihalbinsel, ägyptisch-israelisches Grenzgebiet (mit Ausnahme von Taba) und entlegene Gebiete der Sahara
  • Algerien: mit Ausnahme der Bezirke der größeren Städte im Norden
  • Burkina Faso: Region Sahel im Norden und Grenzgebiet zu Mali im Westen sowie Provinzen Houet und Comoe im Norden, östliche und südöstliche Provinzen
  • Eritrea: alle Grenzgebiete zu Dschibuti
  • Irak: mit Ausnahme der Region Kurdistan
  • Japan: Region um das Akw Fukushima I
  • Jemen
  • Kamerun: Region Extrême-Nord, Bakassi-Halbinsel sowie Grenzgebiete zu Nigeria, zum Tschad, zur Zentralafrikanischen Republik 
  • Kongo (Demokratische Republik Kongo): östliche und nordöstliche Landesteile sowie Kasai- und Lomami-Provinzen
  • Libanon: Palästinensische Flüchtlingslager, Nordlibanon (Bezirke Tripoli und Akkar) sowie Bekaa-Ebene nördlich von Baalbek und grenznahe Gebiete zu Syrien und Israel
  • Libyen
  • Mali: Nordosten
  • Mauretanien: Grenzgebiete zu Algerien und Mali
  • Niger: Provinzen Agadez, Diffa, Tahoua, Tillaberi, Park "W", Maradi und Zinder
  • Nigeria: Nördliche Bundesstaaten Adamawa, Borno, Bauchi, Gombe, Yobe
  • Pakistan: Belutschistan und ehemalige Nord-West-Provinz
  • Palästinensische Gebiete: Gazastreifen
  • Philippinen: Zamboanga Halbinsel, nördliches Mindanao, Davao-Region, Soccsksargen, Sulu-Archipel, Süd-Palawan, Basilan und die Sulu-See
  • Somalia
  • Südsudan
  • Syrien
  • Tschad: Region Tschad-See und Grenzgebiete zu Kamerun, Zentralafrikanischen Republik und Libyen
  • Ukraine: Bezirke Donezk und Luhansk im Osten des Landes
  • Zentralafrikanische Republik

Außerdem führen wir zusätzlich in folgende Länder und touristisch interessante Regionen derzeit aus Sicherheitsgründen keine Reisen durch:

  • Ägypten: Grenzgebiete zu Sudan mit Ausnahme von Fährverbindung über Nassersee, Libyen und die Sinai-Halbinsel, Wüstengebiete westlich des Niltals 
  • Äthiopien: nördliche Afar-Region und Region Benishangul-Gumez im Grenzgebiet zum Sudan, Gebiete östlich und südlich von Mieso einschließlich Harar und Dire Dawa, Grenzregionen zu Eritrea und Somalia, Gambella-Region an der Grenze zu Südsudan sowie abgelegene Gebiete der Amhara- und Oromia-Region 
  • Algerien
  • Angola: Provinz Cabinda
  • Armenien: Berg-Karabach
  • Aserbaidschan: Grenzregion zu Berg-Karabach und Armenien
  • Bangladesch
  • Benin: Nationalpark "W" an Grenze zu Niger und Burkina Faso sowie die Ortschaft Segbana und Umgebung
  • Brasilien: Favelas in Rio
  • Burkina Faso
  • Burundi
  • Dschibuti: Entlegene Gebiete und Grenzgebiete zu Eritrea
  • Ecuador: Grenzgebiete zu Kolumbien
  • Eritrea
  • Georgien: Provinz Abchasien und Südossetien
  • Haiti
  • Honduras mit Ausnahme der Ausgrabungsstätte von Copan Ruinas
  • Indien: Jammu, Kaschmir (mit Ausnahme von Ladakh) sowie der Nordosten mit Assam mit Ausnahme der Transitroute von Guwahati nach Bhutan
  • Indonesien: Aceh, die Stadt Ambon auf den Molluken und Irian Jaya
  • Irak: Region Kurdistan 
  • Iran: Osten der Provinz Kerman und Sistan-Belutschistan, Grenzgebiete zu Pakistan, Afghanistan und Irak
  • Israel: Grenzgebiete zu Libanon, Syrien und Gazastreifen sowie die Verbindungsstraße von Eilat zum Mittelmeer in direkter Nähe zur ägyptischen Grenze, Westjordanland mit Ausnahme von Bethlehem, Jericho und den Transitrouten zum Toten Meer (N1, N90)
  • Jordanien: Grenzgebiete zu Syrien
  • Kamerun
  • Kenia: Nordosten von Lamu bis zur somalischen Grenze, Stadtzentren von Nairobi und Mombasa und Strände im direkten Umfeld von Mombasa
  • Kolumbien mit Ausnahme von Bogota und Umgebung, Karibikküste von Cartagena bis Riohacha, Kaffeeregion mit Medellin sowie Neiva, San Agustin und Popayan
  • Republik Kongo: Provinz Pool
  • Kongo, Demokratische Republik 
  • Korea, Demokratische Republik (Nordkorea) 
  • Kosovo: Nordkosovo ab Mitrovica 
  • Libanon mit Ausnahme von Beirut, Byblos, Tyros, der Bekaa-Ebene zwischen Zahle und Kefraiya und Zedernwälder bei Bscharri
  • Madagaskar: Provinz Andosy, Strände in der Umgebung von Tulear und Mehrtagestouren am Tsiribihina-Fluss
  • Malaysia: Osten von Sabah auf Borneo einschließlich der vorgelagerten Inseln
  • Malediven: Hauptstadt Male und alle anderen bewohnten Inseln
  • Mali
  • Marokko: Grenzgebiete zu Algerien mit Ausnahme der Region um Zagora und Erg Chebbi
  • Mauretanien
  • Mexiko: Grenzgebiete zu USA, Bundesstaaten Michoacan, Guerrero mit Ausnahme von Taxco, Jalisco und Tamaulipas
  • Mosambik: Beira, Region zwischen Save-Fluss und Gorongosa-Nationalpark sowie der gesamte Norden
  • Myanmar: Grenzgebiete zu Thailand, Indien und Bangladesch, Nordosten des Shan-Staates sowie Sittwe und Arakan
  • Nepal: Terai mit Ausnahme des Chitwan-Nationalparks 
  • Nicaragua: gesamte Altantikregion, Jinotega, Matagalpa und Grenzgebiete zu Honduras
  • Niger
  • Nigeria
  • Pakistan
  • Panama: Provinz Darien und Stadtzentrum von Colon
  • Papua-Neuguinea: Insel Bougainville
  • Paraguay: Provinzen San Pedro und Concepcion
  • Philippinen: Gesamte Südregion
  • Russland: Nordkaukasus-Region
  • Senegal: Entlegene Grenzgebiete zu Mali und Mauretanien sowie Provinz Casamance 
  • Sudan
  • Tadschikistan: Autonomer Bezirk Gorno Badachshan/GBAO im Süden des Landes
  • Thailand: Südliche Provinzen Narathiwat, Yala, Pattani und Songkla
  • Tschad
  • Türkei: Gesamter Südosten einschließlich der Grenzgebiete zu Syrien und Irak
  • Tunesien: Gebiet südlich der Linie Tozeur-Douz-Ksar Ghilane-Tataouine-Zarzis, Kasserine-Region
  • Uganda: Grenzgebiete zu Südsudan generell und zu Kenia in der Karamoja-Region, Kidepo-NP nur auf Luftweg; unmittelbare Grenze zur DR Kongo
  • Ukraine: Halbinsel Krim und östliche Landesteile
  • Venezuela

Stand: 25. Juli 2019

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Gemeinschaftliche Liste von Luftfahrtunternehmen, die in der EU einer Betriebsuntersagung unterliegen Stand: 30.04.2019

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