Frankreich: Demonstrationen und Ausschreitungen in vielen Städten

Am Wochenende kam es in Paris und in zahlreichen weiteren Städten Frankreichs zu großen Demonstrationen, die sich unter anderem gegen die hohen Lebenshaltungskosten und gegen Mängel im Bildungssystem richteten. Aus diesen Demonstrationen heraus haben sich Krawalle, Ausschreitungen und Plünderungen entwickelt, die zum Teil zu erheblichen Sachschäden geführt haben.

Das Auswärtige Amt informiert in seinem zuletzt am 18. Oktober aktualisierten Reise- und Sicherheitshinweis wörtlich wie folgt:

„Am 17. Oktober 2026 kam es am landesweiten Protesttag an verschiedenen Orten in Frankreich zu gewalttätigen Ausschreitungen. Weitere Demonstrationen und ggf. Ausschreitungen in den kommenden Tagen sind nicht auszuschließen.

  • Verhalten Sie sich umsichtig und meiden Sie Demonstrationen, wenn möglich.
  • Befolgen Sie Anweisungen der lokalen Sicherheits- und Ordnungskräfte.
  • Beachten Sie, dass aufgrund von neuen Gesetzesänderungen Geldbußen und Schadensersatzforderungen drohen, wenn man sich nach Aufforderung nicht von ungenehmigten und gewalttätigen Demonstrationen entfernt.“

Für die Nacht vom 19. auf den 20. Oktober verhängte die französische Regierung in Abstimmung mit den Bürgermeistern der betroffenen Städte in ausgewählten Stadtvierteln von Paris, Nizza, Lille, Lyon und weiteren Orten Ausgangssperren.

Derzeit reisen keine Gäste der Firmengruppe in Frankreich.

Die nächste Abreise ist für den 22. Oktober geplant.

Gemeinsam mit unseren Partnern sowie Reiseleiterinnen und Reiseleitern vor Ort beobachten wir die weitere Entwicklung der Lage sehr aufmerksam. Bei Bedarf nehmen wir Anpassungen des Reiseverlaufs auch kurzfristig vor und informieren die betroffenen Gäste entsprechend. Generell vermeiden wir Demonstrationen und ähnliche Menschenansammlungen weiträumig. Unsere Reiseleiterinnen und Reiseleiter befolgen grundsätzlich Anweisungen der lokalen Sicherheits- und Ordnungskräfte. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass wir unsere Programme wie vorgesehen durchführen können.

Für Umbuchungen und Stornierungen von Reisen der Unternehmensgruppe nach Frankreich gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Stand: 20. Oktober 2026

Link zum Auswärtigen Amt