Usbekistan-Rundreisen

Märchenstädte, Oasen & Bergdörfer entlang der Seidenstraße

Das Herz der Seidenstraße lebt in Usbekistan immer noch. Auf Usbekistan-Rundreisen erleben Sie die märchenhafte Kulisse aus Orient-Zauber, uralter Geschichte und überwältigender Gastfreundschaft. Von den leuchtend blauen Kuppeln und majestätischen Medresen Samarkands über das labyrinthartige UNESCO-Welterbe von Buchara bis zur Oasenstadt Chiwa mitten in der Wüste. Erleben Sie den Duft von frisch gebackenem Fladenbrot und exotischen Gewürzen auf den Basaren, bewundern Sie lebendige Handwerkskunst und genießen Sie unkompliziertes Reisen im Hochgeschwindigkeitszug zwischen den Städten. Unser Marco Polo Scout begleitet Sie zu authentischen Begegnungen und gibt Ihnen exklusive Einblicke in das Leben der Menschen, damit Sie das echte Zentralasien hautnah spüren. Erleben Sie die Magie Usbekistans auf einer Rundreise in kleinen Gruppen oder ganz individuell.

Usbekistan-Rundreise: Geführt oder individuell

Vier Menschen stehen nebeneinander und lachen in Nahaufnahme vor blauem Himmel.

Usbekistan Gruppenreisen

Entdecken Sie Usbekistan auf unseren Gruppenreisen, begleitet vom Marco Polo Scout, der den Weg zu Menschen und ihrer Kultur bahnt. Kleine Gruppen von maximal 12 Gästen bei Fernreisen – Durchführungsgarantie ab 4 Teilnehmern.

 Vier fröhliche Personen am Wasser.

YOUNG LINE TRAVEL

Entdecken Sie Usbekistan gemeinsam mit anderen jungen Travellern. Der Marco Polo Scout weiß, wo’s langgeht – zum Strand, zum Club, zum Sightseeing. In zwei Varianten: Für Traveller von 20 bis 35 Jahren und für Abenteurer ab 35.

Zwei Personen mit Rucksäcken, die an einem Geländer stehen.

Usbekistan-Reise individuell

Perfekt organisierte Usbekistan Reisen ohne Gruppe – begleitet nur von Ihrem Partner und Ihrem persönlichen Marco Polo Scout. Individuell unterwegs sind Sie im Pkw oder Jeep mit eigenem Fahrer – oder selbst am Steuer eines Mietwagens.

Usbekistan entdecken mit Marco Polo

Drei weiße Personen in einem runden grauen Icon als Symbolbild für eine Gruppe und Gemeinschaft.

Teamgeist & viel Spaß

Gemeinsam neue Länder kennenlernen – und das mit jeder Menge Spaß und Abwechslung? Dann entdecken Sie mit uns die Welt in einem kleinen Team weltoffener Mitreisender.

Icon mit Kompassnadel in einem weißen Kreis auf grauem Hintergrund als Symbolbild für Reisen in Länder.

Land & Leute authentisch entdecken

Mit dem Marco Polo Scout ein fremdes Land erkunden, den Menschen vor Ort begegnen und ein Stück Alltag mit ihnen teilen. Mit uns erleben Sie ein Land, wie es wirklich ist.

Icon mit geöffnetem Geldbeutel auf grauem Hintergrund als Symbolbild für Preis-Leistungsverzeichnis.

Top Preis-Leistungs-Verhältnis

Bei Marco Polo bestimmen Sie den Preis: Die wichtigsten Leistungen sind in unseren Angeboten enthalten. Darüber hinaus zahlen Sie nur, was Sie auch in Anspruch nehmen.

Einzelnes Blatt als weißes Piktogramm auf rundem grauen Hintergrund als Symbolbild für Umwelt.

Rücksichtsvoll der Welt begegnen

Marco Polo unterstützt Klimaschutzprojekte, darunter die Finanzierung von Biogasanlagen in Indien.

Kundenstimmen zu Usbekistan-Rundreisen von Marco Polo

Als besonders positiv empfanden unsere Reisegäste:

  • „Die wunderschönen Städte und den sehr guten Reiseleiter.“ – Entdeckerreise in kleiner Gruppe Highlights entlang der Seidenstraße, Reisezeit April.
  • „Die Offenheit der Menschen, mit der wir nicht gerechnet haben. Die Sachkundigkeit der Guides und Fahrer und deren Flexibilität.“ – Entdeckerreise Individuell reisen Abenteuer Seidenstraße, Reisezeit April.

Was ist das Besondere an einer Usbekistan-Rundreise?

  • Gastfreundschaft & Begegnungen: Die unglaublich herzlichen und offenen Menschen begegnen Besuchern mit echter Wärme und machen die Reise durch ihre Freundlichkeit unvergesslich.
  • Kulinarik & Genuss: Berühmt für eine sehr leckere und reichhaltige Küche – von deftigem Plov über frisches Fladenbrot bis hin zu duftenden Gewürzen und traditioneller Tee-Kultur.
  • Magisches Seidenstraßen-Feeling: Historische Oasenstädte wie Samarkand, Buchara und Chiwa lassen die Faszination und den Geist der alten Karawanenrouten wieder auferstehen.
  • Architektur der Superlative: Prachtvoll und super restaurierte Monumente, majestätische Moscheen und türkisblau geflieste Medresen zeugen von der glanzvollen Geschichte des Landes.
  • Lebendige Handwerkskultur: Von filigranen Keramiken und feinen Seidenstoffen bis zu handgeknüpften Teppichen wird traditionelles Kunsthandwerk überall spürbar und lebendig gehalten.
  • Höchstmaß an Sicherheit: Ein hervorragendes Sicherheitsgefühl und eine entspannte Atmosphäre sorgen dafür, dass man das Land rundum unbesorgt und entspannt bereisen kann.

Usbekistan – Höhepunkte: Das sollten Sie nicht verpassen

Eine Rundreise durch Usbekistan offenbart das faszinierende Herz der Seidenstraße, wo sich Jahrtausende alte Geschichte mit orientalischem Zauber verbindet. Entdecken Sie die Städte entlang der Seidenstraße von der modernen Hauptstadt Taschkent über die einstige Timuriden-Metropole Samarkand mit dem weltberühmten Registan-Platz bis zu den Oasenstädten Buchara und Chiwa. Auf Ihrer Route durch Usbekistan spüren Sie den Zauber der alten Seidenstraße in all seinen Facetten – sagenumwoben, leuchtend und unvergesslich.

Registan-Platz in Samarkand mit verzierten Moscheen, Kuppeln und Minaretten und Menschen auf dem Platz.

Registan-Platz

Der Registan-Platz in Samarkand gilt als einer der prächtigsten Plätze der Welt. Übersetzt bedeutet der Name „sandiger Platz“ – eine Bezeichnung für die einstigen Knotenpunkte des Handels und der öffentlichen Versammlungen. Das weltberühmte Bauensemble wird von drei imposanten Koranschulen geprägt: Ulug’bek-Medrese, Sher-Dor-Medrese und Tillakori-Medrese. Die Portale mit ihren glasierten blauen Fliesen und reich verzierten Kuppeln sind zu jeder Zeit ein magisches Erlebnis aus 1001 Nacht.

Reich verziertes Mausoleum Sha e Zinda mit türkisfarbenen Kuppeln und Mosaikfassaden in Samarkand.

Nekropole Sha-e-Zinda

Die historische Nekropole Shah-e-Zinda gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das in drei Abschnitte unterteilte Ensemble entwickelte sich unter Timur und Ulugbek zu einem architektonischen Meisterwerk. Die terrassenförmig angeordnete Allee aus imposanten Mausoleen diente als Begräbnisstätte für Timurs Verwandte, Generäle und Vertraute. Berühmt ist die Anlage für ihre meisterhafte Keramikkunst: von verzierten Terrakotta-Fliesen über schimmernde Majolika bis hin zu filigranen Mosaiken.

Kalon-Minor-Minarett mit zylindrischem Schaft und mehreren Kuppelbauten mit türkisfarbenen Dächern vor blauem Himmel.

Kalon Minor

Das im Jahr 1127 vom Karakhaniden-Herrscher Arslan Khan erbaute Kalon-Minarett ist rund 46 Meter hoch und das Wahrzeichen der Stadt Buchara. Der vom Architekten Bako entworfene Ziegelturm beeindruckt durch seine kunstvollen Muster aus gebrannten Ziegeln. Über die Jahrhunderte erfüllte er vielfältige Funktionen vom Ort für den Gebetsruf bis zu Leuchtfeuern für Karawanen auf der Seidenstraße. Bis heute steht das Kalon-Minarett als Symbol für die Beständigkeit und reiche Kulturgeschichte.

Massive Stadtmauern mit Zinnen und abgetreppten Abschnitten in Ichan Kala in Chiwa unter blauem Himmel.

Zitadelle Ark

Die in der usbekischen Oasenstadt Chiwa gelegene Zitadelle Kunya Ark („Alte Festung“) bildet das historische Herzstück der Innenstadt Ichan-Kala. Die Anlage diente bis ins späte 19. Jahrhundert als offizielle Residenz der Khane. Hinter den Lehmziegelmauern befand sich ein hochgesicherter Verwaltungskomplex mit Kanzlei, Arsenal, Münzstätte, Gefängnis und Gericht. Die historische Festung steht als UNESCO-Weltkulturerbe für die eindrucksvolle Macht und Handwerkskunst des ehemaligen Khanats.

Vorplatz mit mehrstufigem Springbrunnen vor dem Nukus-Kunstmuseum mit markanter Fassade und flankierenden Gebäuden.

Savietzky Museum Nukus

Das Staatliche Kunstmuseum in Nukus beherbergt eine der bedeutendsten Kunstsammlungen Zentralasiens. Das Museum ist das Lebenswerk des russischen Malers und Ethnografen Igor Savitsky. Unter dem Regime Stalins drohten unzählige Werke der avantgardistischen Kunst vernichtet zu werden. Savitsky nahm große Risiken auf sich, um tausende verbotene Gemälde bedrohter Künstler zu retten, und schmuggelte diese ins entlegene Nukus. Heute umfasst das 1966 gegründete Museum über 90.000 Exponate.

Die schönsten Städte auf Ihrer Rundreise in Usbekistan

Fassade der Barak-Khan-Medrese mit zwei türkisfarbenen Kuppeln, reich verzierten Mosaiken und einem einzelnen Menschen auf dem Vorplatz.

Taschkent

Die über 2.000 Jahre alte Hauptstadt Usbekistans bildet  das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Taschkent blickt durch ihre zentrale Lage an der historischen Seidenstraße auf eine bewegte Geschichte voller Eroberungen und kultureller Einflüsse zurück – von den Arabern über die Samaniden, Dschingis Khan und Timur Lenk bis hin zur russischen Herrschaft.

Das heutige Stadtbild der Metropole zeichnet sich durch eine faszinierende Synthese aus traditionellem orientalischem Zauber, sowjetischer Monumentalarchitektur und moderner Urbanität aus. Ein verheerendes Erdbeben im Jahr 1966 zerstörte weite Teile der historischen Altstadt, woraufhin die Stadt mit weitläufigen Parkanlagen, breiten Alleen und charakteristischen Plattenbauten neu aufgebaut wurde.

Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten gehört das religiöse Zentrum der Stadt, der Khast-Imam-Komplex mit der Barak-Khan-Medrese aus dem 16. Jahrhundert. Auch die nahegelegene Kukeldash-Medrese beeindruckt als eine der ältesten erhaltenen Koranschulen und auf dem traditionellen Chorsu-Basar herrscht immer lebendiges Treiben. Gleichzeitig verkörpert Taschkent den Aufbruch in die Moderne: Der 375 Meter hohe Fernsehturm ist das höchste Bauwerk Zentralasiens und bietet einen weiten Panoramablick. Ein architektonisches Highlight ist zudem die 1977 eröffnete Metro – die erste U-Bahn Zentralasiens. Ihre künstlerisch gestalteten Stationen gelten als unterirdische Meisterwerke.

Kuppeln und Fassaden mit geometrischen Mosaikmustern im historischen Friedhof Shahi Zinda in Samarkand.

Samarkand

Samarkand gilt als historisches Herzstück der alten Seidenstraße und wurde vor rund 2750 Jahren gegründet. Damals lag das antike Marakanda am Schnittpunkt persischer, chinesischer sowie indischer Handelsrouten und stieg rasch zu einem blühenden Zentrum für Kultur und Wissenschaft auf. Im Laufe ihrer vielschichtigen Geschichte erlebte die Stadt zahlreiche Umbrüche. Ihre größte Glanzzeit erreichte die Stadt ab 1370, als der Eroberer Amir Timur Samarkand zur prachtvollen Hauptstadt seines Großreichs machte und Kunsthandwerker aus aller Welt versammelte.

Das 2001 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte architektonische Erbe prägt das eindrucksvolle Stadtbild bis heute. Das weltberühmte Wahrzeichen der Stadt ist der Registan-Platz mit den drei imposanten Koranschulen. Ebenso beeindruckend zeigt sich das Gur-Emir-Mausoleum, die Grabstätte Timurs mit ihrer charakteristischen türkisblauen Rippenkuppel, sowie die Bibi-Khanum-Moschee. Am Hang der antiken Siedlung Afrasiab erstreckt sich zudem die heilige Nekropole Sha-e-Zinda, deren terrassenförmige Allee aus kunstvoll gefliesten Mausoleen bis heute Pilger aus aller Welt anzieht. Die Stadt verbindet ihr traditionelles, antikes Erbe nahtlos mit der modernen Gegenwart.

Prächtige Fassade eines historischen Gebäudes mit reich verzierten Mosaiken und einem Baum auf dem Stadtplatz in Buchara.

Buchara

Buchara, die über 2.500 Jahre alte Oasenstadt im Westen Usbekistans, war einst Zentrum der islamischen Gelehrsamkeit, der persischen Literatur und des Sufismus. Die ehrwürdige Handelsstadt an der Seidenstraße wird bis heute als „heilige Stadt“ verehrt. Seit 1993 gehört das autofreie historische Zentrum zum UNESCO‑Weltkulturerbe. Das Stadtbild fasziniert durch seine Dichte an meisterhaft erhaltener Backsteinarchitektur, gemustertem Ziegelwerk und weit aufragenden Bauwerken.

Als Wahrzeichen der Stadt gilt das Kalon-Minarett, das zusammen mit der Kalon-Moschee und der Miri-Arab-Medrese den eindrucksvollen Poi-Kalon-Komplex bildet. Das älteste erhaltene Bauwerk der gesamten Region ist das Samaniden-Mausoleum aus dem 10. Jahrhundert, ein Pionierwerk der frühen islamischen Baukunst. Das Herz des gesellschaftlichen Lebens schlägt am historischen Wasserbecken Labi Hauz, wo Einheimische im Schatten alter Maulbeerbäume Tee trinken. In den überdachten Handelskuppeln aus dem 16. Jahrhundert leben die alten Traditionen der Seidenstraße fort: Hier bieten Kunsthandwerker bis heute filigrane Scheren, Miniaturmalereien, Schmiedearbeiten und Goldstickereien an.

Kalta Minor Minarett mit türkisfarbenen Mosaikmustern neben historischen Gebäuden in Chiwa in Usbekistan.

Chiwa

Die Oasenstadt Chiwa im Nordwesten Usbekistans stieg wegen ihrer günstigen Lage zwischen der roten und der schwarzen Wüste sowie an einer Süßwasserquelle schon im 10. Jahrhundert zu einer einflussreichen Handelsmetropole auf. Im Laufe ihrer bewegten Geschichte erlitt Chiwa zahlreiche verheerende Eroberungen – unter anderem durch Dschingis Khan im Jahr 1220. Nach diversen gescheiterten Versuchen russischer Zaren fiel die befestigte Stadt erst 1873 an das Russische Kaiserreich, bevor sie später Teil der Sowjetunion und 1991 des unabhängigen Usbekistans wurde.

Das Herzstück der Oase bildet Itschan Kala, die vollständig restaurierte Altstadt. Sie wurde 1990 als erstes usbekisches Denkmal in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Eine gewaltige, bis zu acht Meter hohe und zwei Kilometer lange Lehmziegelmauer aus dem 18. Jahrhundert mit mächtigen Stadttoren umschließt dieses einzigartige Freilichtmuseum, das über 250 historische Bauwerke beherbergt. Zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten zählen das Kalta Minor-Minarett, die Zitadelle Kunya-Ark, die Juma-Moschee sowie der Islam-Khodja-Komplex.

Usbekistans Geheimtipps: Authentisch und nah

Nahaufnahme von Stahlmesser mit kunstvollen, orientalischen Mustern einer Schmiede in Usbekistan.

Besuch beim Damaszenerschmied

Die Schwerter aus Damaszener Stahl waren bereits im Mittelalter sagenumwoben und legendär. Mit Marco Polo Live besuchen Sie einen Damaszener-Schmied in Buchara, der Sie in die Geheimnisse der schärfsten Klingen und schönsten Muster einweiht. Glutrotes Eisen verwandelt sich unter dem Hammer von Meister Samadjon Ikromov funkensprühend in ein Kunstwerk. Sie packen anschließend beim Feilen und Polieren selbst mit an!

Weite Steppe mit karger Bergkette des Nuratau-Gebirge in Usbekistan und locker bewölktem Himmel.

Wanderung im Nuratau-Gebirge

Wunderschöne Natur, malerische Bergdörfer und traditionelle Gastfreundschaft: Mit Marco Polo erkunden Sie bei einer Wanderung das Nuratau-Gebirge und übernachten bei einer lokalen Familie in einem Mini-Homestay. Auf dem Weg können Sie Sewerzow-Wildschafe, verfallene Festungen und kleine Bauernhöfe erspähen, bevor am Lagerfeuer das usbekische Nachtleben mit Tanzperformances vor Maulbeerbäumen und Livemusik mit Zupfinstrumenten erwacht. Hier lernen Sie das authentische Landleben hautnah kennen.

Wissenswertes über Usbekistan

  • Wann ist die beste Reisezeit für eine Rundreise in Usbekistan?

In Usbekistan herrscht ein ausgeprägtes kontinentales Klima mit sehr heißen Sommern und kalten Wintermonaten. Die beste Reisezeit für eine Rundreise liegt im Frühjahr (April bis Juni) sowie im Herbst (September bis Oktober). In diesen Monaten herrschen angenehm milde Temperaturen, die sich ideal für Besichtigungen der historischen Altstädte sowie Wanderungen im Nurataugebirge eignen. Wir empfehlen als Reisemonat zum Beispiel den Monat Juni. Weitere Reisetipps für jeden Monat finden Sie im Marco Polo Reisekalender.

  • Was sind die aktuellen Einreisebestimmungen für Usbekistan?

Für die Einreise nach Usbekistan benötigen deutsche Staatsangehörige einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss. Für touristische Aufenthalte bis zu 30 Tagen benötigen Sie kein Visum. Während des Aufenthaltes in Usbekistan müssen für den Fall von Ausweiskontrollen durch die usbekische Polizei stets der Reisepass und die Aufenthaltserlaubnis und/oder Registrierung mitgeführt werden. Für Reiseteilnehmer anderer Nationalitäten gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Bitte erkundigen Sie sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat. Die genauen aktuellen Einreisebestimmungen finden Sie hier.

  • Welche reisemedizinischen Hinweise müssen Sie für eine Usbekistan-Rundreise beachten?

Die allgemeinen reisemedizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes finden Sie hier. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

  • Was müssen Sie über die Geschichte in Usbekistan wissen?

Usbekistan gilt als das kulturhistorische Herzstück der alten Seidenstraße. Die Region wurde geprägt durch Eroberungen von Alexander dem Großen und Dschingis Khan sowie durch die Blütezeit unter Timur (Tamerlan) im 14. Jahrhundert, der Samarkand zu seiner Prachtmetropole machte. Nach der Zeit der usbekischen Khanate und der russischen Zaren- bzw. Sowjetherrschaft erlangte Usbekistan im Jahr 1991 seine Unabhängigkeit.

  • Welche Sprache wird in Usbekistan gesprochen?

Die Amtssprache ist Usbekisch. Als Verkehrssprache ist Russisch im ganzen Land weiterhin sehr weit verbreitet, während in Oasenstädten wie Samarkand und Buchara auch Tadschikisch gesprochen wird. Seit den 1990er-Jahren stellt das Land das Schriftsystem schrittweise von der kyrillischen auf die lateinische Schrift um, weshalb man im Alltag beiden Alphabeten begegnet.

  • Welche Religionen gibt es in Usbekistan?

Etwa 90 % der Bevölkerung sind sunnitische Muslime, zudem gibt es eine russisch-orthodoxe Minderheit sowie weitere Religionsgemeinschaften. Usbekistan ist weltlich geprägt, jedoch nimmt die Rückbesinnung auf islamische Traditionen zu.

  • Welche Besonderheiten gilt es bei einer Usbekistan-Rundreise zu beachten?

Der Großteil der Bevölkerung lebt auf dem Land und begegnet Besuchern mit großer Gastfreundschaft und Herzlichkeit. Da das Land traditionell geprägt ist, empfiehlt sich dezente Kleidung, die Schultern und Knie bedeckt. Vor dem Betreten von Moscheen werden die Schuhe ausgezogen; Frauen bedecken zudem Kopf und Schultern mit einem Tuch. Fotografieren und Filmen ist fast überall in Zentralasien problemlos möglich. Ausgenommen sind Regierungsgebäude und militärische Anlagen, wozu mitunter auch Flughäfen, Bahnhöfe oder Brücken zählen. Fragen Sie im Zweifelsfall einfach Ihren Marco Polo Scout. An einigen Sehenswürdigkeiten werden separate Foto- und Filmgebühren erhoben. Unsere Scouts sind hervorragend ausgebildet und verfügen über ein exzellentes touristisches Niveau. Unsere langjährigen Partneragenturen vor Ort setzen Busse und Fahrzeuge ein, die zwar technisch einwandfrei und gut gewartet sind, aber oft älteren Baujahrs entsprechen und nicht mit europäischen Standards vergleichbar sind. Sicherheitsgurte stehen daher nicht in allen Fahrzeugen oder auf jedem Sitzplatz zur Verfügung. Auch kulinarisch hat das Land einiges zu bieten: Das bekannteste Nationalgericht ist Plov – ein herzhaftes Reisgericht mit Fleisch, Karotten und feinen Gewürzen. Zu den Mahlzeiten wird traditionell grüner Tee gereicht.

  • Wie viel Trinkgeld ist in Usbekistan üblich?

Im Reisepreis sind keine Trinkgelder eingeschlossen. Jene Personen, die Ihnen eine persönliche Dienstleistung erweisen, freuen sich über eine angemessene Anerkennung. Dies gilt zum Beispiel für den Gepäckträger, den Kellner, den Room Service, den Scout und den Busfahrer. Die Höhe des Trinkgeldes ist ein Ausdruck für die Zufriedenheit mit der erbrachten Dienstleistung und liegt selbstverständlich in Ihrem Ermessen.

  • Was ist die offizielle Währung in Usbekistan? 

Die Landeswährung ist der usbekische Soʻm (UZS). Es wird dringend empfohlen, Bargeld in Euro oder US-Dollar (in einwandfreiem Zustand ohne Risse) mitzunehmen und vor Ort in Banken oder offiziellen Wechselstuben zu tauschen. Geldautomaten und Kreditkartenzahlung funktionieren vorrangig in großen Städten wie Taschkent, Samarkand oder Buchara, sind außerhalb jedoch seltener zu finden.

  • Welche Steckdosen gibt es in Usbekistan und benötigen Sie einen Adapter?

Die Netzspannung beträgt wie in Deutschland 220 Volt Wechselstrom (50 Hz). In der Regel passen die gängigen deutschen Stecker (Typ C und F) problemlos in die Steckdosen, sodass meist kein Adapter benötigt wird. Da es vereinzelt zu Stromausfällen kommen kann, ist die Mitnahme einer kleinen Taschenlampe ratsam.

  • Gibt es eine Zeitverschiebung in Usbekistan?

Usbekistan liegt in der Zeitzone UTC +5 (Uzbekistan Time / UZT). Der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt +4 Stunden. Während der europäischen Sommerzeit verringert sich der Unterschied auf +3 Stunden.

Marco Polo Newsletter

* Immer die neuesten Informationen zu unseren Rundreisen* Kostenlos und völlig unverbindlich

Newsletter abonnieren