Tunesien-Rundreisen

Orient, Sahara und Welterbe

Zwischen den azurblauen Wogen des Mittelmeers und den goldenen Dünen der Sahara offenbart Tunesien den ganzen Zauber Nordafrikas. Auf unseren Tunesien-Rundreisen erleben Sie die faszinierenden Naturkontraste: von anmutigen Mittelgebirgen über malerische Sandstrände bis hin zur eindrucksvollen Wüste im Süden. Wandeln Sie auf den Spuren der Antike in den römischen Ruinenstätten wie Thuburbo Majus, flanieren Sie durch die gut erhaltene Medina von Tunis und erleben Sie die Faszination der Sahara mit ihren wechselnden Farbstimmungen beim Sonnenuntergang. Entdecken Sie die Schatztruhe des Orients auf einer Tunesien-Rundreise mit Marco Polo in kleinen Gruppen oder ganz individuell ohne Reisegruppe.

Tunesien-Rundreise: Geführt oder individuell

Vier Menschen stehen nebeneinander und lachen in Nahaufnahme vor blauem Himmel.

Tunesien Gruppenreisen

Entdecken Sie Tunesien auf unseren Gruppenreisen, begleitet vom Marco Polo Scout, der den Weg zu Menschen und ihrer Kultur bahnt. Kleine Gruppen von maximal 12 Gästen bei Fernreisen – Durchführungsgarantie ab 4 Teilnehmern.

Zwei Personen mit Rucksäcken, die an einem Geländer stehen.

Tunesien-Reise individuell

Perfekt organisierte Tunesien Reisen ohne Gruppe – begleitet nur von Ihrem Partner und Ihrem persönlichen Marco Polo Scout. Individuell unterwegs sind Sie im Pkw oder Jeep mit eigenem Fahrer – oder selbst am Steuer eines Mietwagens.

Tunesien entdecken mit Marco Polo

Drei weiße Personen in einem runden grauen Icon als Symbolbild für eine Gruppe und Gemeinschaft.

Teamgeist & viel Spaß

Gemeinsam neue Länder kennenlernen – und das mit jeder Menge Spaß und Abwechslung? Dann entdecken Sie mit uns die Welt in einem kleinen Team weltoffener Mitreisender.

Icon mit Kompassnadel in einem weißen Kreis auf grauem Hintergrund als Symbolbild für Reisen in Länder.

Land & Leute authentisch entdecken

Mit dem Marco Polo Scout ein fremdes Land erkunden, den Menschen vor Ort begegnen und ein Stück Alltag mit ihnen teilen. Mit uns erleben Sie ein Land, wie es wirklich ist.

Icon mit geöffnetem Geldbeutel auf grauem Hintergrund als Symbolbild für Preis-Leistungsverzeichnis.

Top Preis-Leistungs-Verhältnis

Bei Marco Polo bestimmen Sie den Preis: Die wichtigsten Leistungen sind in unseren Angeboten enthalten. Darüber hinaus zahlen Sie nur, was Sie auch in Anspruch nehmen.

Einzelnes Blatt als weißes Piktogramm auf rundem grauen Hintergrund als Symbolbild für Umwelt.

Rücksichtsvoll der Welt begegnen

Marco Polo unterstützt Klimaschutzprojekte, darunter die Finanzierung von Biogasanlagen in Indien.

Was ist das Besondere an einer Tunesien-Rundreise?

  • Tor zur Sahara und mediterranes Naturparadies: Eine abwechslungsreiche Landschaft zwischen anmutigen Mittelgebirgen, malerischen Sandstränden und der eindrucksvollen Sahara im Süden – geprägt von faszinierenden Naturkontrasten wie den weiten Sanddünen und dem riesigen Salzsee Schott el Djerid.
  • Erbe der Antike und UNESCO-Welterbe: Gut erhaltene Zeugnisse aus jahrtausendealter Geschichte – von den Spuren Karthagos bis hin zu beeindruckenden römischen Ruinenstätten wie Thuburbo Majus.
  • Schatztruhe des Orients: Bezaubernde, gut erhaltene orientalisches Altstädte (Medinas), die mit ihrer traditionellen Architektur, ihren verwinkelten Gassen und ihrer lebendigen Kultur den Charme Nordafrikas spürbar machen.
  • Aufgrund seiner wechselvollen Geschichte haben zahlreiche Völker und Kulturen ihre Spuren in Tunesien hinterlassen: Karthager, Römer, Araber, Osmanen, Mauren und Franzosen.
  • Filmkulisse von Weltruhm: Der ikonische Drehort für das weltbekannte Film-Epos Krieg der Sterne – im Süden des Landes erwecken die realen Wüstenkulissen den legendären Heimatplaneten von Luke Skywalker Tatooine zum Leben.

Tunesien – Höhepunkte: Das sollten Sie nicht verpassen

Tunesien entführt Sie in eine Welt zwischen Orient und Okzident. Auf einer Tunesien-Rundreise lernen Sie die Höhepunkte des nordafrikanischen Landes mit seiner jahrtausendealten Geschichte intensiv kennen. Von den legendären Überresten der Phönizierstadt Karthago über das imposante römische Amphitheater von El Djem bis hin zum weltberühmten Bardo-Museum in Tunis erleben Sie die Antike hautnah. In den verwinkelten Gassen der Medinas tauchen Sie tief in die magische Atmosphäre des Orients mit seinen bunten Souks und duftenden Gewürzen ein. Malerische Küstenorte wie das weiß-blaue Künstlerdorf Sidi Bou Said oder die traditionellen Wohnhöhlen der Berber in Matmata sind weitere Highlights auf Ihrer Rundreise.

Teilansicht des antiken Amphitheaters in El Djem mit mehreren Rundbögen und Sitzreihen unter blauem Himmel.

Amphitheater von El Djem

Das imposante Amphitheater von El Djem gilt als das letzte von den Römern erbaute Amphitheater und als eine der besterhaltenen Arenen der Welt. Im 3. Jahrhundert n. Chr. erbaut, verdankte das Bauwerk seine Entstehung dem Wohlstand der Region durch den Olivenölhandel. Die frei stehende Arena aus Sandstein bot Platz für bis zu 35.000 Zuschauer. Trotz Beschädigungen in späteren Jahrhunderten ist die gigantische Fassade weitgehend erhalten und gehört seit 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

In eine Felswand gebaute Höhlenwohnungen mit mehreren Eingängen, kleinen Fenstern und Treppen in der Wüste Tunesiens.

Höhlenwohnungen von Matmata

Inmitten der kargen, mondähnlichen Wüstenlandschaft im Süden Tunesiens liegt das berühmte Berberdorf Matmata. Um sich vor den extremen Witterungsbedingungen zu schützen, gruben die indigene Berberbevölkerung tief in den lehmigen Felsboden. Über Zugangs-Tunnel gelangt man in trichterförmige, offene Innenhöfe, um die herum weitere Räume angelegt sind. Diese Troglodyten-Bauweise bietet eine perfekte natürliche Isolation. Internationale Berühmtheit erlangte Matmata auch als Filmkulisse.

Panoramablick über die Stadt Kairouan mit zwei große Kuppelbauten mit Rundbögen und Mauern im Vordergrund.

Heilige Stadt Kairouan

Kairouan gilt als die viertheiligste Stadt des Islams und wurde im Jahr 670 n. Chr. gegründet. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Große Moschee (Sidi-Oqba-Moschee) mit ihren festungsartigen Außenmauern, dem Minarett und einer von über 400 Antiksäulen getragenen Gebetshalle. Besonders beeindrucktend ist auch die von Mauern umschlossene Medina (UNESCO-Weltkulturerbe) mit ihren engen Gassen und den farbenfrohen Souks. Zudem ist Kairouan für seine qualitativ herausragenden Teppiche berühmt.

Mehrere kunstvoll verzierte Keramikteller und -schalen mit geometrischen Mustern  auf einem Markt in Sidi Bou Said.

Künstlerdorf Sidi Bou Said

Das Künstlerdorf Sidi Bou Said liegt malerisch auf einem Felsen hoch über dem Golf von Tunis. Ursprünglich im 13. Jahrhundert von dem Sufi-Mystiker Abou Said als religiöser Ort gegründet, prägten später maurische Einflüsse die Architektur. Das Dorf bezaubert durch seine strahlend weiß getünchten Fassaden, die leuchtend blauen Türen und Fenster sowie die traditionelle Keramikkunst. Diese einzigartige Atmosphäre inspirierte auch deutsche Künstler wie Paul Klee und August Macke.

Die schönsten Städte auf Ihrer Rundreise in Tunesien

Verzierte Fliesenbögen der Großen Moschee Zitouna in Tunis mit einem Minarett im Hintergrund unter klarem Himmel.

Tunis

Ganz im Norden, am Ufer des Golfs von Tunis, liegt die tunesische Hauptstadt – eine lebendige Metropole, die auf eine fast 3.000-jährige Geschichte zurückblickt. Tunis ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes und verdankt seinen Namen der punischen Schutzgöttin Tanit. Die Stadt fasziniert vor allem durch ein ständiges Wechselspiel zwischen Orient und Okzident, bei dem historisches Erbe und moderne Lebensart nahtlos ineinander übergehen. Jahrhundertelang stand Tunis im Schatten des antiken Karthago, dessen beeindruckende Überreste heute in einem Küstenvorort liegen. Als ehemaliger Mittelpunkt des Phönizischen Reiches und spätere römische Metropole zählt das antike Karthago heute zum UNESCO‑Weltkulturerbe. Erst nach der arabischen Eroberung im 7. Jahrhundert steigt Tunis zur regionalen Macht auf. Spätere Einflüsse durch andalusische Flüchtlinge, die lange Vorherrschaft der Osmanen und schließlich die französische Protektoratszeit ab 1881 prägten das architektonische und kulturelle Gesicht der Stadt nachhaltig.

Das Herzstück der Stadt ist die im 9. Jahrhundert entstandene Medina mit über 700 denkmalgeschützten Bauten. Das UNESCO-Weltkulturerbe besticht durch ein Gewirr aus verwinkelten Gassen, bunten Souks und historischen Palästen. Auf keinen Fall verpassen sollten Sie den Blick über die Medina von einer der Dachterrassen. In ihrem Zentrum erhebt sich die berühmte Ez-Zitouna-Moschee, eines der ältesten und bedeutendsten Gotteshäuser Nordafrikas. Im ehemaligen Palast der osmanischen Beys liegt das Bardo-Museum. Nachdem es jahrelang geschlossen war, präsentiert das tunesische Nationalmuseum wieder seine weltweit einzigartige Sammlung. Herausragend sind dabei zweifellos die römischen Mosaiken, die zu den schönsten und besterhaltenen überhaupt gehören und die durch ihre Darstellungen einen tiefen Einblick in die Kultur und das Alltagsleben der Römer bieten. Wenn Sie es lieber schick mögen, flanieren Sie in der Neustadt, der Ville Nouvelle, über die palmengesäumte Avenue Habib Bourguiba und genießen einen Tee in einem der Straßencafés.

Strand mit Dattelpalmen, Sand und einigen weißen Gebäuden der Stadt Hammamet im Hintergrund.

Hammamet

Am südöstlichen Ende der Halbinsel Cap Bon liegt Hammamet. Bekannt für feine Sandstrände, azurblaues Wasser, maurisch-andalusische Architektur und den charakteristischen Duft von Jasmin, verbindet die Stadt mediterranes Strandleben mit orientalischem Flair. Die Wurzeln von Hammamet reichen bis in die Antike zurück. Ursprünglich als römische Siedlung Pupput gegründet – deren Ausgrabungsstätte mit antiken Villen, Thermen und Mosaiken bis heute besichtigt werden kann –, entwickelte sich der Ort im 13. Jahrhundert zu einer Festung und später zu einem umkämpften Fischerdorf. Das kulturelle Herzstück bildet die von Festungsmauern umschlossene Medina. Direkt am Meer erhebt sich die goldbraune Kasbah aus dem 15. Jahrhundert mit einem herrlichen Panoramablick über die Bucht. In den verwinkelten Gassen der Medina liegen geschäftige Souks, die Große Moschee sowie traditionelle Cafés wie das berühmte Café Sidi Bouhdid. Die rund 14 Kilometer lange Küstenlinie wird von kilometerlangen, flach abfallenden Sandstränden geprägt, die sich perfekt für einen Barfuß-Spaziergang am Abend eignen.

Tunesiens Geheimtipps: Authentisch und nah

Berberfrau dreht Holzstab in rundem Mahlstein neben geflochtenem Korb als Vorbereitung zum Brot backen.

Brotbacken bei einer Berberfamilie

Mit Marco Polo Live besuchen Sie eine Berberfamilie in den Höhlen von Matmata und erleben die Kunst des Brotbackens. Die Familie lädt Sie in ihre Höhlenwohnung ein und verrät Ihnen ein Geheimnis der Berberküche: Wie man Fladenbrot backt. Sie kneten Teig, lassen ihn ruhen und formen im Anschluss die Fladen. Diese landen dann an den Innenwänden eines Lehmofens und nach einer kurzen Weile dürfen Sie die leckeren Brote zusammen mit Honig und geträufeltem Olivenöl verkosten.

Palmen wachsen in einer Oase Chebika zwischen felsigen Bergen in der Sahara-Wüste unter strahlender Sonne.

Bergoasen Tamerza und Chebika

Spektakuläre Canyons, plätschernde Quellen und sattgrüne Palmenhaine: Mit Marco Polo haben Sie die Möglichkeit, die beeindruckenden Bergoasen Tamerza und Chebika im Süden Tunesiens zu besuchen. Gemeinsam mit Ihrem Scout geht es im Allradwagen zu den Oasen, wo Sie kleine Wasserfälle entdecken, durch die Canyon-Landschaft wandern und atemberaubende Ausblicke genießen.

Wissenswertes über Tunesien

  • Wann ist die beste Reisezeit für eine Rundreise in Tunesien?

Für eine Rundreise in Tunesien bieten sich besonders die Übergangsmonate im Frühling (März bis Mai) sowie im Herbst (September bis Oktober) an. In dieser Zeit sind die Temperaturen angenehm warm für Stadtbesichtigungen, Ausflüge und Wüstentouren und die Nächte eher kühl. Im Sommer wird es mit über 35 °C sehr heiß, jedoch macht die trockene Luft die Hitze recht gut verträglich. Wir empfehlen als Reisemonat zum Beispiel den Monat Mai. Weitere Reisetipps für jeden Monat finden Sie im Marco Polo Reisekalender.

  • Was sind die aktuellen Einreisebestimmungen für Tunesien? 

Für die Einreise nach Tunesien benötigen deutsche Staatsangehörige einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültig sein muss. Deutsche Staatsangehörige können für touristische Zwecke bis zu 90 bzw. 120 Tage ohne Visum nach Tunesien einreisen. Eine Einreise ausschließlich mit dem deutschen Personalausweis ist nicht möglich. Bei der Ankunft wird ein Einreisenachweis („Carte de visiteur non-résident“) ausgehändigt, der gut aufbewahrt und bei der Ausreise wieder vorgelegt werden muss. Für Reiseteilnehmer anderer Nationalitäten gelten möglicherweise andere Einreisebestimmungen. Bitte erkundigen Sie sich ggf. in Ihrem Reisebüro oder beim zuständigen Konsulat. Die genauen aktuellen Einreisebestimmungen finden Sie hier.

  • Welche reisemedizinischen Hinweise müssen Sie für eine Tunesien-Rundreise beachten?

Die allgemeinen reisemedizinischen Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes finden Sie hier. Falls Sie Fragen zu prophylaktischen Maßnahmen zum Schutz Ihrer Gesundheit auf der Reise haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder an einen Reisemediziner in Ihrer Nähe.

  • Was müssen Sie über die Geschichte in Tunesien wissen?

Dank seiner strategischen Lage blickt Tunesien auf eine über 3.000-jährige Geschichte zurück. Im 9. Jahrhundert v. Chr. gründeten Phönizier Karthago, das zur bedeutenden Handelsmacht aufstieg, bevor es 146 v. Chr. im Zuge der Punischen Kriege von den Römern zerstört wurde. Unter römischer Herrschaft stieg das Land zur reichen „Kornkammer des Reiches“ auf. Bauwerke wie das Amphitheater von El Djem und die Ruinen von Dougga zeugen bis heute von diesem einstigen Wohlstand. Im 7. Jahrhundert begann mit der arabischen Eroberung und der Gründung von Kairouan (670 n. Chr.) die islamische Epoche. Kairouan wurde zum geistigen Zentrum des Maghreb und gilt als viertheiligste Stadt des Islams. Das historische Bild komplettieren das Erbe der Berber-Kultur, maurische Einflüsse sowie die französische Kolonialzeit.

  • Welche Sprache wird in Tunesien gesprochen?

Die offizielle Amtssprache in Tunesien ist Arabisch, wobei im Alltag tunesisches Arabisch gesprochen wird. Als weitverbreitete zweite Verkehrssprache dient Französisch, während in einigen Regionen auch Berber-Sprachen gesprochen werden. In den größeren Urlaubsorten und Hotels verstehen viele Einheimische zudem Deutsch und Englisch.

  • Welche Religionen gibt es in Tunesien?

Der Islam ist die Staatsreligion Tunesiens, und etwa 98 % der Bevölkerung gehören dem muslimischen Glauben an. Daneben existieren kleine jüdische Gemeinschaften (etwa auf der Insel Djerba) sowie christliche Gemeinden.

  • Welche Besonderheiten gilt es bei einer Tunesien-Rundreise zu beachten?

Tunesien gilt aktuell als eines der sichersten und im Verhältnis progressivsten Reiseländer im arabischen Raum. Die Bevölkerung Tunesiens gilt als äußerst gastfreundlich und aufgeschlossen. Das alltägliche Leben ist geprägt von einer lebendigen Marktkultur in den Souks. Auch wenn Tunesien ein religiös eher gemäßigtes Land ist, sollten Besucher vor allem außerhalb der Hotels auf einige Kleidungsregeln achten. An heiligen Orten tragen Männer und Frauen gleichermaßen lange Kleidung, die Frauen sollten zusätzlich ihr Haar mit einem Kopftuch verhüllen. Personen sollten stets nur mit deren Einverständnis fotografiert werden, öffentliche Zärtlichkeiten gelten, als unangemessen und Alkoholkonsum auf offener Straße ist untersagt. Während des Ramadans öffnen viele Restaurants erst nach Sonnenuntergang und manche Geschäfte sind tagsüber geschlossen. Die Hotelrestaurants bieten jedoch in der Regel den ganzen Tag Mahlzeiten für Touristen. Es gilt außerdem ein striktes Rauchverbot in der Öffentlichkeit, an das sich auch Gäste halten sollten. Besichtigungsstätten öffnen teilweise später und schließen früher. Vereinzelt kann es deswegen im Ramadan und an weiteren religiösen oder nationalen Feiertagen zu Einschränkungen oder kurzfristigen Umstellungen bei den Besichtigungen kommen. Ihr Scout wird aber stets bemüht sein, Ihnen gegebenenfalls einen gleichwertigen Ersatz zu bieten. Spezialitäten der tunesischen Küche sind Couscous und Tajine, die anders als in Marokko kein Schmortopf ist, sondern ein deftiges Omelett bzw. eine Quiche aus Eiern, Kartoffeln, Hähnchen, Gemüse und Käse. In sehr vielen Gerichten findet sich Harissa, die scharfe Gewürzpaste. Erfrischender Minztee wird bei nahezu jeder Gelegenheit gereicht. Nach einer Rundreise zu den schönsten Landschaften und den historischen Sehenswürdigkeiten bietet sich Tunesien ideal für eine Badeverlängerung an, etwa in Gammarth an der Mittelmeerküste.

  • Wie viel Trinkgeld ist in Tunesien üblich?

Im Reisepreis sind keine Trinkgelder eingeschlossen. Jene Personen, die Ihnen eine persönliche Dienstleistung erweisen, freuen sich über eine angemessene Anerkennung. Dies gilt zum Beispiel für den Gepäckträger, den Kellner, den Room Service, den Scout und den Busfahrer. Die Höhe des Trinkgeldes ist ein Ausdruck für die Zufriedenheit mit der erbrachten Dienstleistung und liegt selbstverständlich in Ihrem Ermessen.

  • Was ist die offizielle Währung in Tunesien? 

Offizielle Landeswährung ist der Tunesische Dinar (TND / TD), unterteilt in 1.000 Millimes. Da die Währung weder ein- noch ausgeführt werden darf, tauscht man Bargeld (Euro) vor Ort um oder hebt Tunesische Dinar an Geldautomaten ab. Kreditkarten werden in den meisten Hotels, Restaurants und Geschäften akzeptiert. Beim Einkaufen auf traditionellen Märkten gehört das Feilschen zur Kultur.

  • Welche Steckdosen gibt es in Tunesien und benötigen Sie einen Adapter?

Die Stromspannung beträgt 220 bzw. 230 Volt bei einer Frequenz von 50 Hertz. Verwendet werden Steckdosen der Typen C und E. In der Regel passen deutsche Standardstecker, es empfiehlt sich jedoch die Mitnahme eines Reiseadapters.

  • Gibt es eine Zeitverschiebung in Tunesien?

Tunesien liegt in der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ / UTC+1). Während der deutschen Winterzeit gilt in Tunesien dieselbe Uhrzeit wie in Deutschland. Da in Tunesien keine Umstellung auf Sommerzeit erfolgt, beträgt der Zeitunterschied während der deutschen Sommerzeit -1 Stunde.

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