Guatemala: Ausbruch des Fuego-Vulkans - Update
Der Volcán de Fuego in Guatemala ist erneut ausgebrochen. Aufgrund der verstärkten vulkanischen Aktivität sowie des Ascheausstoßes haben die lokalen Behörden landesweit die zweithöchste Warnstufe ausgerufen. Zudem wurden präventive Evakuierungen in gefährdeten umliegenden Ortschaften eingeleitet. Der Vulkan liegt etwa 35 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt und etwa 20 Kilometer südwestlich der bei Touristen beliebten Kolonialstadt Antigua (UNESCO-Welterbe).
Es kommt derzeit zu vereinzelten Straßensperrungen in unmittelbarer Nähe des Vulkans. Der Flugbetrieb am internationalen Flughafen La Aurora in Guatemala-Stadt unterliegt derzeit keinen Einschränkungen. Windabhängige Beeinträchtigungen durch Ascheflug können jedoch nicht ausgeschlossen werden. Die betroffene Region gehört zum seismologisch aktiven Pazifischen Feuerring, und der Vulkan gilt als aktivster Vulkan Mittelamerikas.
Das Auswärtige Amt hat am 4. August seinen Reise- und Sicherheitshinweis zu Guatemala aktualisiert und informiert wörtlich wie folgt:
„Der Vulkan „Fuego“ ist in der Nacht vom 3. auf den 4. August 2026 erneut ausgebrochen. Am südwestlichen Hang (Seca- und Ceniza-Schluchten) besteht Gefahr durch Lavaströme und den Austritt giftiger Dämpfe. Die zuständigen Behörden haben die Warnstufe „Orange“ ausgerufen und folgende Anweisungen erteilt:
- Meiden Sie die betroffenen Schluchten in der Nähe des Lavastroms.
- Tragen Sie eine Atemschutzmaske aufgrund der giftigen Dämpfe.
- Decken Sie Wassertanks ab.
- Halten Sie einen Notfallrucksack mit dem Nötigsten für drei Tage bereit.
- Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden und Sicherheitskräfte.
- Verhaltenshinweise zu einem Vulkanausbruch bietet zudem das International Volcanic Health Hazard Network IVHHN.
- Verlassen Sie das betroffene Gebiet, falls notwendig, in eigener Entscheidung.“
Aktuell reisen keine Gäste von uns in Guatemala. Die nächste Reise beginnt am 12. August. Unsere Reisen führen nicht in die direkte Umgebung des Vulkans bzw. in die vom Auswärtigen Amt genannten Schluchten.
Wir verfolgen die Lageentwicklung gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort sehr aufmerksam. Gegebenenfalls nehmen wir auch kurzfristig Anpassungen an unseren Programmen vor und informieren unsere Gäste. Unsere Reiseleiterinnen und Reiseleiter befolgen grundsätzlich alle behördlichen Anordnungen und Empfehlungen. Nach jetzigem Stand gehen wir von einer planmäßigen Durchführung der anstehenden Reisen aus.
Für Umbuchungen und Stornierungen von Reisen der Unternehmensgruppe nach Guatemala gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Stand: 4. August 2026