Indonesien: Ausbruch des Vulkans Sinabung auf Sumatra

Am 31. August ist der Vulkan Sinabung im Westen der indonesischen Insel Sumatra ausgebrochen. Er befindet sich etwa 50 Kilometer südwestlich der Stadt Medan.

Über dem Krater bildete sich eine bis zu 3500 Meter hohe Aschewolke. Der Flugverkehr am internationalen Flughafen von Medan ist seit dem Ausbruch zeitweise beeinträchtigt – es kommt zu Verspätungen und Flugstreichungen. Windabhängige Beeinträchtigungen durch Ascheflug können auch in den kommenden Tagen nicht ausgeschlossen werden. Die betroffene Region gehört zum seismologisch aktiven Pazifischen Feuerring.

In seinem unverändert seit 19. August gültigen Reise- und Sicherheitshinweis für Indonesien weist das Auswärtige Amt auf die in jüngster Zeit erhöhte Aktivität einiger Vulkane in verschiedenen Landesteilen Indonesiens hin. Wörtlich rät die Behörde: 

„Vulkane in verschiedenen Landesteilen Indonesiens haben in jüngster Vergangenheit erhöhte Aktivität gezeigt. Die Übersichtsseite der indonesischen Regierung bietet Informationen zu den Gefährdungsstufen und aktuellen Aktivitäten der insgesamt 127 Vulkane des Landes. Es wird grundsätzlich empfohlen, sich vorab nach den aktuellen Gefährdungsstufen zu erkundigen und die jeweiligen Gefahrenzonen weiträumig zu meiden.

Das Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum bietet umfangreiche Informationen und Verhaltenshinweise für Reisende, deren Reiseziel die Gefahr von Naturkatastrophen wie Erdbeben, Tsunamis oder Vulkanausbrüchen birgt.

Aktuell reisen Gäste von uns in Indonesien, nicht jedoch auf Sumatra. Alle Gäste sind wohlauf.

Die nächste Reise nach Sumatra beginnt am 8. September.

Wir beobachten die Lageentwicklung sehr aufmerksam. Nach aktuellem Erkenntnisstand gehen wir davon aus, dass wir unsere aktuellen Programme regulär durchführen können.

Für Umbuchungen und Stornierungen von Reisen der Unternehmensgruppe nach Indonesien gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Stand: 1. September 2026

Link zum Auswärtigen Amt